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Steinfurter behielt beim Torwandschießen im ZDF-Sportstudio mit 1:0 die Überhand

Gökyildiz schlägt Sandro Wagner

Steinfurt

Wer kann schon von sich behaupten, mal einen Ex-Fußballprofi an der Torwand besiegt zu haben? Richtig: Kenan Gökyildiz. Dabei war der 28-Jährige nicht mal so richtig zufrieden mit seiner Leistung.

Von Tom Veltrup

Kenan Gökyildiz (l.) vom FC Galaxy Steinfurt sowi Foto: privat

Ein Traum ist in Erfüllung gegangen für Kenan Gökyildiz vom FC Galaxy Steinfurt: Denn er durfte am vergangenen Samstag nicht nur an der ZDF-Sportstudio-Torwand gegen Ex-Fußballprofi Sandro Wagner antreten, er gewann auch noch mit 1:0.

Ermöglicht wurde das dem Steinfurter, da er sich mit seinem Traumtor gegen den SC Altenrheine III bei einer Abstimmung auf Fußball.de deutschlandweit durchsetzte (wir berichteten). „Es war eine tolle Erfahrung für mich und ein richtig cooles Erlebnis, das ich in meinem Leben nicht mehr vergessen werde“, schwärmte der Angreifer in den höchsten Tönen. „Das sagt man im Nachhinein so leicht, aber mir wäre es auch egal gewesen, wenn ich verloren hätte.“

Viel wichtiger war dem 28-Jährigen das Drumherum – allen voran die Begegnung mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler: „Sandro ist ein klasse Typ. Wenn du einen Profi triffst, kann es sein, dass du danach entweder mehr oder weniger Fan von ihm bist. Bei Sandro bin ich auf jeden Fall noch mehr Fan. Er hat überhaupt kein großes Ego.“ Doch nicht nur Wagners Charaktereigenschaften beeindruckten Galaxys Nummer elf: „Vor allem ist er auch ein sehr langer Typ. Ich bin ja nicht unbedingt der Kleinste, aber der war gefühlt noch mal zwei Köpfe größer.“

Die Körpergröße half dem Ex-Bayern-Profi an der Torwand allerdings nicht. Er traf bei sechs Versuchen (drei oben, drei unten) nicht ein einziges Mal. Ganz im Gegensatz zum Steinfurter, der im dritten Versuch unten versenkte. „So ganz zufrieden bin ich damit aber auch nicht. Bei den Proben im Vorfeld war ich deutlich besser. Um ehrlich zu sein, war ich beim Schießen schon ziemlich nervös. Das würde ich gerne noch einmal besser machen, wenn ich könnte.“

Dieser Wunsch könnte durchaus in Erfüllung gehen. Denn Gökyildiz hat am Ende der Saison die Möglichkeit, sich noch einmal ins Fernsehen zu schießen. Er muss gegen alle anderen Amateure antreten, die an der Torwand die Profis geschlagen haben. Die besten zwei werden noch einmal live im TV gegeneinander antreten, um den Torwand-König zu ermitteln.

Ein besonderer Dank von Gökyildiz ging an seinen Sportlichen Leiter Ali Pish Been. Der schickte nicht nur das Video des Tors ein, sondern begleitete den 28-Jährigen auch nach Mainz. „Er hat mir ein gutes Stück Nervosität genommen.“

Vom Hotel ging es am Sonntagmorgen schon früh wieder in die Heimat, denn die „Galaktischen“ waren am Mittag schon wieder gegen Westfalia Bilk im Einsatz. Dort musste Gökyildiz nach 20 Minuten verletzt vom Platz. Bitter, doch er wird es angesichts des Vortag-Erlebnisses vermutlich verkraften können.

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