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Leichtathletik: Deutsche Meisterschaft der U 23

„Habe nichts zu verlieren“: Lindstrots Finale im Lohrheidestadion

Burgsteinfurt

Ein letzter Halt noch in Wattenscheid, dann ist auch für den Burgsteinfurter Lennart Lindstrot die Sommersaison rum. Vorab verrät er, was er sich bei der U-23-DM vorgenommen hat und wie er 2022 bisher bewertet.

Von Jonas Austermann

Saison-Finale in Wattenscheid: Lennart Lindstrot (rechts) Foto: Imago/Beautiful Sports

Sindelfingen, Leipzig, Berlin, Ulm – und der letzte Stopp heißt Wattenscheid: Der Burgsteinfurter Leichtathlet Lennart Lindstrot dreht am Samstag noch eine Ehrenrunde bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U 23, bevor er sich in die wohlverdiente Sommerpause verabschiedet.

„Ich möchte einfach Spaß haben, ein gutes Rennen und einen guten Saisonabschluss hinlegen“, sagt der 18-Jährige, der für die LG Olympia Dortmund startet und im Ruhrgebiet ein Internatszimmer bewohnt. Lindstrot sagt: „Ich habe nichts zu verlieren, bin stolz und dankbar, dass ich bei jeder DM in diesem Jahr dabei sein konnte.“

Ende Februar machte Lindstrot als frisch gekürter Hallen-Westfalenmeister über die 800 Meter bei der Hallen-DM der U 20 in Sindelfingen Halt, lief über 1500 Meter auf Rang zehn. In Leipzig – bei den nationalen Indoor-Titelkämpfen – wurde er Siebter über 800 Meter. Dann ging es für die Athleten nach draußen. Bei der DM, die als Teil der Finals im Berliner Olympiastadion stattfand, verpasste der ehemalige Athlet des TuS Germania Horstmar das Finale. Und am vergangenen Wochenende in Ulm lief Lind­strot in der U-20-Konkurrenz auf Platz sieben.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entwicklung, aber ich merke, dass ich eine lange Saison und viele Wettkämpfe hinter mir habe“, meint der 18-Jährige vor dem Finale im Wattenscheider Lohrheidestadion. Dort tritt Lindstrot wieder über 800 Meter an, das Halbfinale ist für Samstag (13.50 Uhr) angesetzt. Der Startschuss fürs Finale fällt tags darauf um 11.55 Uhr. Anders als in Ulm tritt Lennart solo an, sein Zwillingsbruder Henrik hat sich gegen einen Start über die 3000 Meter Hindernis entschieden.

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