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Bezirksliga 12: SV Burgsteinfurt bringt 2:1-Auswärtssieg in Tecklenburg über die Zeit

Mit viel Einsatz Ziel erreicht

Burgsteinfurt

Mit viel Dusel hat der SV Burgsteinfurt sein Auswärtsspiel beim TuS Graf Kobbo Tecklenburg 2:1 (2:0) gewonnen. Vor allem nach dem Anschlusstreffer drängten die Hausherren auf den Ausgleich. Dabei hatte der SVB einige gute Konterchancen, die aber nicht konsequent bis zum Ende durchgespielt wurden.

Von Matthias Lehmkuhl

Julius Fliß schoss das Foto: tps

Der SV Burgsteinfurt hat die Auswärtshürde beim TuS Graf Kobbo Tecklenburg mit Ach und Krach genommen. Beim 2:1 (2:0)-Sieg hatte die Mannschaft von Trainer Christoph Klein-Reesink und seinem Co Timo Zorn das nötige Quäntchen Glück.

Angriff

Gleich die erste klare Angriffssituation für den SV Burgsteinfurt sorgte für die 1:0-Führung. Julius Fliß nahm einen Steckpass von Noah-Jacob Afiemo auf und verwandelte ohne Probleme. Der SVB blieb auch danach am Drücker. Der TuS Graf Kobbo Tecklenburg war wohl noch vom plötzlichen Rückstand etwas geschockt. In der 36. Minute war Fliß‘ Stürmerkollege Noah-Jacob Afiemo am Zug. Ihm gelang es, den gegnerischen Schnapper Lukas Schell zum 2:0 zu tunneln. Die Tecklenburger versuchten nun, noch vor der Pause zumindest den 1:2-Anschlusstreffer zu erzielen, um dann motivierter in die zweite Halbzeit zu starten. „Wir haben aber alles gut wegverteidigt“, schilderte Co-Trainer Timo Zorn die schwierige Phase kurz vor der Pause.

Glück

Im zweiten Durchgang drängten die Hausherren weiter und stemmten sich vehement gegen die drohende Heimniederlage. Weiterhin gelang es dem SVB teilweise gekonnt aber auch mit einigem Glück, den eigenen Kasten rein zuhalten. Bis zur 68. Minute: Alessio Wilms Dellunto schaffte nach einer Unaufmerksamkeit in der SVB-Defensive den ersehnten Anschlusstreffer zum 1:2. Damit gab sich der Gastgeber natürlich nicht zufrieden. „Aber auch in der Phase nach dem Anschlusstreffer haben wir wieder hinten sehr gut gestanden, hatten aber auch das ein oder andere mal viel Glück“, meinte Zorn und sah noch einige gute Konterchancen seiner Mannschaft, die jedoch nicht gut genug zu Ende gespielt wurden. „In den letzten zehn Minuten kam etwas Härte auf“, sagte der Co-Trainer. Bei einem Foul hätte sich Zorn auch eine Rote Karte gewünscht. „Da hätte der Schiedsrichter konsequenter pfeifen müssen“, kritisierte Zorn den Referee Daniel Azedin. Um den wütenden Angriffen etwas die Luft zu nehmen, nutzte Trainer Christoph Klein-Reesink sein Auswechselkontingent voll aus. In der 90., 90.+3 und 90.+4 tauschte er allein drei Spieler aus. So gelang es dem SV Burgsteinfurt, den 2:1-Auswärtssieg über die Zeit zu retten.

SV Burgsteinfurt: Schäperklaus – Petris (90.+4 Kerelaj) , Koers, Haziri, D. Behn – da Silva, Fliß (90.+3 Engel), – Hauptmeier, Anyanwu (73. Nguile Inenguini) – Kormann (68. Hollermann), Afiemo (90. Schmieder)

Tore: 0:1 Fliß (22.), 0:2 Afiemo (36.), 1:2 Wilms Dellunto (68.)

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