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Fußball: Die Spiele in der Landes- und Bezirksliga

Personalsorgen allerorts

Altenberge/Steinfurt

In der Landesliga schwebt der TuS Altenberge in Abstiegsgefahr. Von daher sollte am Donnerstag im Heimspiel gegen den SC Altenrheine gepunktet werden. Ohne Druck, aber mit Personalsorgen empfängt der Borghorster FC den SV Mesum II. Zwei Neuzugänge für die nächste Saison präsentiert der SV Burgsteinfurt.

Von Marc Brenzel

Felix Kemper (l.) ist sozusagen der Prototyp eines modernen Innenverteidigers. Er kann den TuS Altenberge im Abstiegskampf enorm weiterhelfen. Der SV Burgsteinfurt hat Noah-Jacob Afiemo (kl. Foto, r.) aus Vreden verpflichtet. Foto: Thomas Strack

Vor dem Heimspiel am Donnerstag gegen den SC Altenrheine (Anstoß: 19 Uhr) stehen die Altenberger Fußballer in der Landesliga knapp über dem ominösen Strich. André Rodine ist optimistisch, dass sich daran erstmal nichts ändert. „In der Hinrunde haben wir gegen Senden 1:5 verloren und dann direkt danach in Altenrheine 3:0 gewonnen. Vergangenen Sonntag gab es für uns erneut ein 1:5 gegen Senden . . . Wenn sich Geschichte wiederholt, dann müsste es passen“, so der TuS-Trainer augenzwinkernd.

Personell sieht es bei den Altenbergern wieder besser aus. Für die beiden Partien gegen Altenrheine und am Ostermontag in Ahaus kann Rodine mit 15 Feldspielern planen. Einer davon ist Felix Kemper, der nach seinem leichten Bandscheibenvorfall wieder eine Rolle in den Planungen seines Coaches einnimmt: „Felix ist ein super Innenverteidiger. Robust, beweglich und außerdem mit einem guten Tempo ausgestattet. Einer wie er kann die entscheidenden Prozente ausmachen. Mal gucken, ob er für die erste Elf infrage kommt.“

Extrem auf Kante genäht ist der Kader des Bezirksligisten Borghorster FC, der am Gründonnerstag um 19 Uhr den SV Mesum II erwartet. Der nächste Ausfall: Nils Schemann. Der Außenverteidiger riss sich im Training die Achillessehne. „Ganz bitter für Nils. Dabei hatte er sich nach einer hartnäckigen Muskelverletzung wieder herangearbeitet“, zeigt sich Trainer Michael Straube bestürzt.

Abzüglich des urlaubenden Torben Schlieckmann hat Straube gerade einmal neun Leute des Stammpersonals auf seinem Zettel. Ricardo Bredeck, Marius Wies und Gregorij Krumme verstärken – wie schon zuletzt in Rodde – die Reserve, die in der A-Liga im Abstiegskampf steckt. „Dass die Zweite in der Klasse bleibt, ist für die sportliche Entwicklung des Vereins in den nächsten Jahren ganz wichtig. Deshalb stehen wir Trainer voll hinter diesen Abstellungen“, spricht Straube auch für seinen gleichberechtigten Nebenmann Florian Gerke.

Simon Scharlau, Jannik Oldach, Joel Wierling und Jonas Baumann füllen die entstandenen Lücken auf.

Der SV Burgsteinfurt fährt – auch nicht frei von Personalsorgen – zu Cheruskia Laggenbeck (Anstoß: 20 Uhr). Da mit Jens Hauptmeier und Tobias Kiwit zwei etatmäßige Innenverteidiger ausfallen, muss Trainer Christoph Klein-Reesink seine Kette neu aufziehen. Kandidaten für die hinterste Reihe sind Jonas Greiwe, Hans-Dimitri Inenguini oder Lars Bode.

Für die nächste Saison hat Klein-Reesink jetzt Hannes Schäperklaus und Noah-Jacob Afiemo als Neuzugänge präsentiert. Schäperklaus ist Torwart und kommt vom SC Altenrheine. Ein Transfer, den Klein-Reesink als „absolut notwendig“ einstuft, denn neben Alex­ander Moll stand „nur“ noch Torwarttrainer Marc Steinfeldt parat. Afiemo ist ein junger Mann, der für die U 19 der SpVgg Vreden stürmt und in der Landesliga sieben Tore in 17 Partien schoss. „Ein robuster Angreifer. Genau richtig für uns, denn vorne müssen wir uns – wenn man nur mal auf die Geburtsjahrgänge von Alexander Hollermann oder Lars Kormann guckt – zwingend verjüngen“, sieht der SVB-Coach Handlungsbedarf.

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