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Bezirksliga: 2:6-Heimniederlage gegen die Ibbenbürener SpVgg

Rabenschwarzer Abend für den Borghorster FC

Borghorst

Das hatten die Fans des Borghorster FC nicht auf der Rechnung. Ihre Mannschaft unterlag am Donnerstagabend der Ibbenbürener SpVg mit 2:6 (1:2). Einziger Höhepunkt: Die Hausherren erzielten das schönste Tor des Spiels.

Von Marc Brenzelund

Ricardo Bredeck (r.) erzielte in der 21. Minute den 1:1-Ausgleich. Sein sehenswerte Schlenzer mit dem Außenrist war eines der wenigen Highlights aus Borghorster Sicht. Foto: Thomas Strack

Einen richtig schwachen Eindruck hinterließen die Kicker des Borghorster FC am Donnerstagabend. Im Heimspiel gegen die Ibbenbürener SpVg wollte ihnen nicht viel gelingen. Das schlug sich auch im Ergebnis nieder, das einer echten Abreibung gleichkam: 6:2 (2:1) stand es nach 90 Minuten für die Gäste aus dem Kreis Tecklenburg.

Die ISV war sofort prima drin in der Partie. Die ersten beiden Chancen wurden noch vergeben, doch dann schloss Julian Büchter eine Vorarbeit des überragenden Maximilian Pelle trocken ab – 0:1 (12.).

Der BFC schlug zurück. Ricardo Bredeck behauptete sich gegen zwei Ibbenbürener und schlenzte den Ball mit dem rechten Außenrist aus 20 Metern in die lange Ecke – ein Traumtor des Deutsch-Paraguayers (21.). Danach machte es den Eindruck, als hätte sich das Heimteam stabilisiert. Doch das täuschte. Innenverteidiger Mischa Bischoff köpfte nach einem Freistoß von Janis Schneider das 1:2 (38.).

In der Borghorster Kabine wurde der Ton schärfer, aber davon kam anscheinend nichts in den Köpfen und Beinen der Hausherren an. Die Ibbenbürener zogen das Tempo an, der BFC hatte Schwierigkeiten zu folgen. Pelles 3:1 in der 52. Minute war die Konsequenz.

So ein bisschen durften die Gastgeber wieder hoffen, als der eingewechselte Torben Schlieckmann auf 2:3 verkürzte (67.). Doch beinahe im Gegenzug unterlief Simon Kaminski ein Eigentor, als er seinen Fuß in einen Querpass von Marvin Hagemann hielt (69.).

Die beste Szene, die der BFC in der letzten Viertelstunde produzierte, war ein Freistoß, den Bredeck an die Latte schlenzte (75.). Die Spielvereinigung arbeitete produktiver: Felix Kuhlenbeck erhöhte im Anschluss an eine Ecke auf 5:2 (80.), den Schlussstrich zog Pelle mit seinem zweiten Treffer in der 83. Minute.

„Wir waren heute in allen Belangen schlechter. Auf dem Boden, in der Luft, einfach überall. Aus den meisten wichtigen Zweikämpfen sind wir nur als zweiter Sieger herausgegangen, zudem sind uns Fehler unterlaufen, die nie hätten passieren können. Ibbenbüren wollte den Sieg viel mehr als wir. Das war deutlich zu erkennen“, nahm BFC-Trainer Michael Straube kein Blatt vor den Mund.

Borghorster FC: Teupen – Brechler (86. Pöhlker), Dobbe (59. Markfort), Kaminsiki, Hermeling (61. Schlieckmann) – Rengers (69. Bingold), Wies – Bredeck, Teupe, Wehrmann – Hesener.

Tore: 0:1 Büchter (12.), 1:1 Bredeck (21.), 1:2 Bischoff (38.), 1:3 Pelle (52.), 2:3 Schlieckmann (67.), 2:4 Kaminski (69., Eigentor), 2:5 Kuhlenbeck (80.), 2:6 Pelle (83.).

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