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Kennedy-Trophy

SC Nordwalde hat eine Hand an der Silberschale

Burgsteinfurt

Tag zwei der Kennedy-Trophy: Mit einem klaren Sieg gegen Burgsteinfurt hat der SC Nordwalde nun vier Punkte auf dem Konto und dürfte sich damit zum Sieger küren.

Ayman Yusif (TB Burgsteinfurt) netzte drei Treffer gegen SC Nordwalde ein. Der benachbarte Bezirksligist ließ dem Gastgeber jedoch beim 32:25-Sieg keine Chance.Sechs Tore von Linus Kleine-Berkenbusch reichten nicht für den TV Borghorst Foto: Matthias Lehmkuhl

Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel gilt der SC Nordwalde als klarer Favorit für den Gewinn der John-F.-Kennedy-Trophy 2021. Sowohl Gastgeber TB Burgsteinfurt als auch überraschenderweise Ortsrivale TV Borghorst haben ihre Spiele am Mittwochabend verloren. Die TBB-Männer mit 25:32 (13:15) gegen den Turnierfavoriten Nordwalde und der TVB gegen die Reserve des Landesligisten SC Arminia Ochtrup 28:29 (16:14).

Nur in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit schaffte es Borghorst, einen größeren Vorsprung gegen Ochtrup II herauszuspielen (15:10). Doch spätestens nach dem 20:20-Ausgleich Mitte der zweiten Halbzeit war kein Klassenunterschied zwischen dem Bezirks- und dem Kreisligisten mehr zu erkennen. 75 Sekunden vor Schluss warf die Arminen-Reserve das 29:28. Kein gutes Haar ließ Borghorsts Trainer Daniel Ahmann an seiner Mannschaft nach der knappen Niederlage: „Ich bin total unzufrieden mit unserer Spielweise. Es war zwar phasenweise ganz gut und der Druck war da. Aber das reicht nicht. Das war einfach zu wenig.“ Arminias Coach Thomas Brügge begründete den Sieg mit der vollen Auswechselbank: „Die jungen Spieler konnten sich zwischenzeitlich ein paar Minuten ausruhen und die älteren haben dann übernommen. Ich denke wir haben verdient gewonnen.“

Der TB Burgsteinfurt kämpfte aufopferungsvoll gegen Nordwalde. Dabei sah es nach neun Spielminuten in der ersten Halbzeit so aus, als ob der SCN einen Kantersieg landen könnte (10:3). Doch Tor um Tor tasteten sich die TBB-Männer heran. Nach dem Seitenwechsel schafften sie tatsächlich den 20:20-Ausgleich (38. Spielminute). Aber danach hatten die Stemmerter ihr Pulver verschossen und der SCN gewann am Ende noch standesgemäß mit 32:25.

„Wir haben uns tapfer geschlagen. Wir hätten uns gefreut, wenn die Niederlage etwas knapper ausgefallen wäre“, resümierte TBB-Trainer Eckhard Rüschhoff. „Wir haben anfangs unheimlich Druck gemacht. Burgsteinfurt wusste gar nicht, was los war. Dann hatten wir die ein oder andere Situation, wo wir schlecht abgeschlossen haben“, sagte SCN-Coach Rainer Nowack, der sich in der 37. Spielminute lauthals über eine Entscheidung der Schiedsrichter ärgerte und prompt eine Zeitstrafe erhielt. „Wir haben phasenweise gegen zwei Teams gespielt“, ärgerte er sich über die Referees. „Ich bin mehr als enttäuscht. Ich bin normalerweise jemand, der sich in diesem Bereich zurückhält. Doch die Schiedsrichter haben den Gegner so wieder ins Spiel gebracht.“

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