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Der 1. FC Nordwalde behält im Derby gegen den Borghorster FC II mit 2:0 (0:0) die Oberhand

Siebter Sieg in Serie

Borghorst/Nordwalde

Es war klar, dass eine der beiden Serien reißen würde – außer sie spielen Unentschieden. Dies war nicht der Fall und so baute der FCN seinen Lauf aus, während die BFC-Reserve wieder von vorne anfangen muss.

Von Tom Veltrup

Von drei Gegnern eingerahmt: Hier wird Nordwaldes Robin Lenger (M.) von Alex Dubs (r.) und Co in die Zange genommen. Lenger selbst war an keinem Treffer beteiligt, aber dafür ist ja auf seinen Offensivkollegen Nicolas Mocciaro Verlass. Foto: Thomas Strack

Beide Teams waren vor dem Derby lange ungeschlagen. Borghorsts Serie ist nun gerissen, der 1. FC Nordwalde hingegen baute diese auf sieben Partien aus. In einem ausgeglichenen Spiel unterschied die Beiden vor allem eins: Nordwalde hat die Kugel zwei Mal hinter die Linie gedrückt, Borghorst ist dies misslungen.

„Nordwalde hatte ein bisschen mehr Spielanteile, hat sich daraus aber nicht wirklich viele Chancen erspielt“, sah auch BFC-Coach Thomas Grabowski ein Duell auf Augenhöhe. „Wir haben es kontrolliert und defensiv angehen lassen. Es war so ein Spiel, was auch 0:0 hätte ausgehen können. Nach der super Woche mache ich den Jungs aber überhaupt keinen Vorwurf.“

Vor allem im ersten Durchgang hatten die beiden Keeper nicht wirklich viel zu tun. Wenn sie gefragt waren, waren sie jedoch zur Stelle. So auch Borghorsts Matthias Brinkert, der im Eins-gegen-eins gegen den zukünftigen Borghorster Nicolas Mocciaro die Oberhand behielt.

Nach dem Seitenwechsel trauten sich beide Teams ein wenig mehr zu – was auch nach nicht allzu langer Zeit belohnt wurde: Philipp Wermers flankte aus dem Halbfeld in den Borghorster Sechzehner, wo Kristian Schemann aus rund 14 Metern eine Bogenlampe über Brinkert hinweg ins Tor köpfte (63.). Danach wurde die BFC-Reserve offensiver und kam zu einigen Chancen. Rene Reiß zielte nach einem Freistoß jedoch aus rund zwölf Metern über den Kasten. Auch der eingewechselte Simon Scharlau hatte gleich zwei Gelegenheiten zum Ausgleich, doch einmal köpfte er nach einem Freistoß Julius Winter an, das andere Mal zielte er nach einem Eckball – ebenfalls per Kopf – neben Winters Gehäuse.

Und so machte Mocciaro in der Nachspielzeit den Deckel drauf: In einem Konter schickte ihn sein Kapitän Michael Dömer auf die Reise, der Angreifer blieb cool und traf zum 2:0 (90.+3). Grabowski, der ihn in der kommenden Saison in Borghorsts Bezirksliga-Mannschaft trainiert, scherzte schon: „Ich habe ihm nach dem Spiel gesagt, dass ich mir das noch mal überlegen muss.“

Sein Gegenüber Andre Wöstemeyer war nach dem fünften Sieg in Serie restlos zufrieden: „Das geht auf jeden Fall in Ordnung. Wir hatten kurz vor Schluss das ein oder andere Mal Glück. Doch über weite Strecken hatten wir die Partie im Griff und gewinnen in meinen Augen auch verdient.“

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