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Münsterlandklasse: SGH schlägt Recke mit 36:30

Steinfurter fahren einen Arbeitssieg ein

Steinfurt

Die SG Handball Steinfurt hat die nächsten beiden Punkte verbucht. In eigener Halle wurde der TuS Recke mit 36:30 (15:14) besiegt. Am Ende war es ein verdienter Erfolg mit ein paar Schönheitsfehlern.

-lem-

Amin Amine (M.) war am Samstag gegen Recke mit seinen zwölf Toren der überragende Spieler des Abends. Foto: Matthias Lehmkuhl

Nicht schön und überzeugend aufgetreten, aber zwei wichtige Punkte für den angestrebten Aufstieg geholt. So lässt sich der 36:30 (15:14)-Heimsieg der SG Handball Steinfurt in der Münsterlandklasse über den TuS Recke am besten zusammenfassen.

Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte, konnte die SGH ihre Pausenführung bis zum Ende weiter ausbauen. „Wir hatten anfangs der zweiten Halbzeit einen Lauf. Leider gelang es Recke, das Tempo wieder herauszunehmen. Damit mussten wir leben“, meinte Coach Daniel Ahmann.

Bereits nach fünf Minuten verhängten die Referees die ersten zwei Zeitstrafen – sowohl gegen die SGH als auch gegen Recke –, um so der aufkommenden Härte den Riegel vorzuschieben. Zunächst musste Ahmanns Team einem Rückstand hinterherrennen. Immer wieder gelangen dem TuS Tore über die Außenpositionen, vor allem über die rechte Seite. Die Steinfurter Deckung verschob sich in der ersten Halbzeit größtenteils zu langsam, sodass die Außenspieler der Gäste freie Bahn hatten. Erst in der zwölfte Minute gelang dem alles überragenden SGH-Spielmacher Amin Amine die 6:5-Führung. Recke konterte noch zwei Mal (9:7, 18. und 13:12, 25.), aber letztlich erarbeitete sich Steinfurt zur Pause einen knappen 15:14-Vorsprung.

In den ersten acht Minuten nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren den Grundstein für den Sieg. Innerhalb von sechs Minuten stellten sie die Anzeigentafel in der Buchenbergalle von 16:15 auf 22:15. Mit Hilfe einer Auszeit gelang es ­Recke, das Tempo herauszunehmen und anschließend den Rückstand noch zwei Mal zu verkürzen (24:27, 51. und 25:28, 53.). Doch anschließend hatte der TuS einer erneuten Temposteigerung der SGH nichts mehr entgegenzusetzen.

„Kurz und knackig – uns fehlte heute der Mut. Es war ein Arbeitssieg. Auch wenn wir spielerisch nicht überzeugen konnten, haben wir die Partie souverän nach Hause geschaukelt“, fasste Daniel Ahmann zusammen. „Die Einstellung stimmte, in der Schlussphase haben uns die Körner gefehlt“, fasste TuS-Trainer Nils Wallus zusammen.

Tore: Amine (12/5), Schnabel, Röll (beide 6), Cordes (4), Kratz, Linnenbaum, Vinhage (je 2), Lange und Topp (beide 1).

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