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Fußball: Spiel der Woche

SV Burgsteinfurt erwartet inEmsdetten ein heißer Tanz

Burgsteinfurt

Der SV Burgsteinfurt ist am Sonntag bei Emsdetten 05 am Wasserturm zu Gast und erwartet aufgrund alter Rivalität ein Spiel, bei dem es rauf und runter geht.

Günter Saborowski

Thomas Artmann (r.) hat seine Rotsperre abgesessen und kann am Sonntag in Emsdetten wieder spielen. Foto: Thomas Strack

Fußballspiele zwischen Emsdetten 05 und dem SV Burgsteinfurt bergen eine gewisse Brisanz. Woran das liegt, das weiß Burgsteinfurts Trainer Christoph Klein-Reesink auch nicht so genau, kann sich aber daran erinnern, „dass es immer hoch her“ ging und die Rivalität so mit anderen Gegnern nicht existiere. In der Saison 2018/19, der letzten, die ohne Corona-Abbruch vonstatten ging, haben die Stemmerter mit 6:1 in Emsdetten gewonnen und im Rückspiel mit 3:1. Das ist eine Demütigung, die man nicht so leicht wegsteckt, geschweige denn vergisst. Zudem musste der Unparteiische zahlreiche Karten zücken, einmal sogar die Rote. Brisanz, warum auch immer, lockt natürlich Zuschauer an. Das Stadion am Wasserturm dürfte am Sonntag gut gefüllt sein.

Mit Markus Heckmann, dessen Brüder Klein-Reesink in Hauenhorst noch als Spieler unter sich hatte, hat seit dem Vorjahr eine neuer Trainer das Ruder bei den Nullfünfern übernommen. Der hat bislang in zwei Spielen drei Punkte geholt (5:1 gegen Münster 08, 1:2 gegen Greven 09) – was laut Expertenmeinung zu erwarten war. „Gegen Greven werden noch ganz andere Mannschaften Punkte lassen“, sieht Klein-Reesink das 0:2 nicht als Beinbruch an.

Der SVB selbst liegt mit vier Zählern ebenfalls im zufriedenen Bereich, auch wenn der Trainer nun klar sagt: „Wir wollen nachlegen und dazu müssen wir uns steigern.“ Gegen Germania Hauenhorst habe er trotz des Sieges zu wenig Bewegung im Spiel ohne Ball gesehen, das müsse besser werden.

Ein Emsdettener Bollwerk wie jüngst gegen Hauenhorst dürfte es diesmal nicht geben, denn die Nullfünfer sind eine Mannschaft, die mitspielen will. „Ich schätze Emsdetten deutlich stärker ein als Hauenhorst und Neuenkirchen“, sagt der Stemmerter Trainer. Da kann es nur von Vorteil sein, dass mit Thomas Artmann (Rotsperre beendet) wieder ein Spieler das Trikot überstreifen kann, der Ruhe, Erfahrung und Übersicht mitbringt. Zudem wird Flügelflitzer Lars Bode wieder ins Team rücken. Ricardo da Silva und Hans Dimitri Nguile kommen gerade erst aus dem Urlaub zurück und werden noch auf der Bank Platz nehmen müssen.

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