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Bezirksliga: Borghorster FC braucht einen neuen Trainer

Thomas Grabowski hört auf – sofort

Borghorst

Das kommt überraschend! Thomas Grabowski legt mit sofortiger Wirkung seinen Posten als Trainer des Bezirksligisten Borghorster FC nieder. Die Gründe, die der 42-jährige Übungsleiter anführt, sind absolut nachvollziehbar.

-mab-

Thomas Grabowski (l.) legt seinen Posten nieder. Foto: Thomas Strack

Thomas Grabowski beendet mit sofortiger Wirkung seine Trainertätigkeit beim Fußball-Bezirksligisten Borghorster FC. Gegenüber dem Vereinsvorstand führte der 42-Jährige gesundheitliche Gründe für seinen Entschluss an.

„Ich bin gerade gesundheitlich angeschlagen. Das und der Fußball, an den ich mehr oder weniger 24 Stunden am Tag denke, lassen mich momentan einfach nicht zur Ruhe kommen. Ich merke, dass es mir körperlich gerade immer schlechter geht. Vielleicht bereue ich meinen Rücktritt in drei Wochen schon wieder, aber ich denke, das ist jetzt der richtige Schritt“, erklärt Grabowski.

Stephan Fischer, beim BFC Sportlicher Leiter der ersten und zweiten Mannschaft, stärkt dem ausscheidenden Coach den Rücken: „Thomas ist ein akribischer Arbeiter und ein Pfundstyp. Für ihn steht bei uns im Verein immer eine Tür offen.“

Bis zu seinem Rücktritt coachte Grabowski gleichberechtigt mit Michael Straube die erste Mannschaft der Borghorster. Da Straube im Sommer eine Trainerpause einlegt, sollte der gebürtige Wattenscheider Grabowski in der Saison 2023/24 alleine als Hauptverantwortlicher fungieren. „Wir suchen jetzt erstmal einen Co-Trainer, der in der Rückrunde zusammen mit Michael arbeitet. Da sind wir zuversichtlich, schon bald eine Lösung zu finden“, so Fischer, der sich zudem nach einem neuen Coach für die nächste Spielzeit umsehen muss.

Ob es wieder eine Doppelspitze auf der Bank der Grün-Schwarzen geben oder ein anderes Modell installiert werde, ließ Fischer offen. Über mögliche Kandidaten hat sich der Vorstand schon erste Gedanken gemacht. Fakt ist, dass Luca Jungfermann ab Sommer als spielender Co wirken soll. Mit dieser Rolle als eigentlich „verlängerter Arm Grabowskis auf dem Feld“ war der Angreifer im November betraut worden. „Luca saugt alles, was mit dem Trainergeschäft in Verbindung zu bringen ist, richtig auf“, lobt Stephan Fischer Jungfermann für seinen Eifer.

Michael Straube, aktuell Trainerpartner Grabowskis, bedauert den Rücktritt seines Mitstreiters. „Das ist sehr schade. Ich wünsche mir, dass Thomas schnell wieder fit wird.“

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