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Bezirksliga: Ahmann-Sieben schlägt TSV Ladbergen II überaus glücklich mit 22:21

TV Borghorst gewinnt dank Glückstreffer in der Schlusssekunde

Borghorst

Spannend ging es am Dienstagabend in der Buchenberghalle zu. Dort standen sich der TV Borghorst und die Reserve des TSV Ladbergen gegenüber. Am Ende hatten die Hausherren mit 22:21 die Nase vorne. In der letzten Aktion hatten die Hausherren den sprichwörtlichen Papst in der Tasche.

Von Matthias Lehmkuhl

Phil Huge (M.) war mit elf Toren nicht nur der beste Werfer des TV Borghorst, sondern auch der Schütze, der drei Sekunden vor der Schlusssirene den entscheidenden Treffer zum glücklichen 22:21-Heimsieg über TSV Ladbergen II erzielte. Foto: Matthias Lehmkuhl

Mit einer ordentlichen Portion Glück haben die Bezirksliga-Handballer des TV Borghorst am Dienstagabend ihr Nachholspiel gewonnen. Hauchdünn und in letzter Sekunde schlug der TVB die Reserve des Landesligisten TSV Ladbergen mit mit 22:21 (8:10).

Der Gastgeber war gezwungen, aufgrund der miesen Personallage, Spieler aus der Reserve und A-Jugend aufzustellen. Ladbergen reiste nach einer sonntäglichen 14:23-Packung in Nordwalde an. Dementsprechen zäh verlief die Partie. Beide Seiten offenbarten große Schwächen in der Offensive. Der TSV hatte Probleme mit dem Klebemittelverbot und Borghorst mit dem gegnerischen Schnapper. Der 10:8-Pausenstand für Ladbergen war der bis dahin größte Vorsprung.

In den zweiten 30 Minuten verlief die Partie weiter eng und blieb auf schwachem Niveau. Nur die Spannung steigerte sich zum Ende der verbissen geführten Auseinandersetzung. Ab der 41. Minute legte der TVB immer wieder ein Tor vor, versäumte es aber mehrmals, den Vorsprung zu erhöhen.

Als das Heimteam dreieinhalb Minuten vor dem Ende mit 20:17 führte, schien der Drops gelutscht zu sein. Die Gäste nahmen plötzlich den bis dato besten TVB-Schützen, Phil Huge, in Manndeckung. Prompt produzierten die Borghorster Abspielfehler, und den Ladbergenern gelang sechs Sekunden vor der Schlusssirene der 21:21-Ausgleich.

Nach dem schnell ausgeführten Anwurf schnappte sich Huge den Ball und warf aus etwa zwölf Metern als letzte Aktion auf den gegnerischen Kasten. Sein abgefälschter Ball ging tatsächlich quasi mit der Schlusssirene ins Netz.

TVB-Trainer Daniel Ahmann konnte es nicht fassen: „Wir haben am Ende glücklich gewonnen. In Nordwalde haben wir vor eineinhalb Wochen mit viel Pech mit einem Tor verloren. Jetzt ist es anders herum gelaufen, und darüber freue ich mich. Einfach perfekt.“

Ladbergens Coach Philipp Kruska war der Schock kurz nach der Partie deutlich anzumerken: „Der eine Punkt war greifbar nahe. Nach dem Spielverlauf wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Wir haben es heute Abend besser gelöst, als am Sonntag gegen einen eindeutig besseren SC Nordwalde.“

Tore: Huge (10/1), Topp (3/1), Bordewick und Krass (je 3), Cösters, Kleine-Berkenbusch und Leusbrock (je 1).

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