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Handball: TV Borghorst unterliegt Recke mit 27:30

TVB hatte in der Offensive einfach kein Schussglück

borghorst

Die Handballer des TV Borghorst kassierten nach ihrem unerwarteten Erfolg gegen Ibbenbüren II gegen Recke eine Niederlage, die den Klassenerhalt infrage stellt.

Von Matthias Lehmkuhl

Maximilian Krass traf in der Schlussphase der Partie gegen Recke von außen wie er wollte und erzielte insgesamt zehn Treffer. Geholfen hat es aber nicht mehr. Foto: Matthias Lehmkuhl

Ob der TV Borghorst auch noch in der kommenden Saison in der Handball-Bezirksliga spielen wird, ist sehr fraglich. Denn nach der 27:30 (16:16)-Heimpleite am Samstagabend gegen den TuS Recke wird es für die Ahmann-Truppe ganz schwierig, noch einen der Tabellenplätze für die Play-Off-Spiele zu erreichen.

„Wir wussten, dass das Spiel heute gegen Recke schwerer wird als das gegen Ibbenbüren vor einer Woche“, sagte ein konsternierter TVB-Trainer Daniel Ahmann nach der Schlusssirene. Seine Mannschaft musste von Beginn an mehr investieren, als die Gäste. Dem TuS wurde es aber auch ziemlich einfach gemacht. Durch simples Stoßen oder Auflösen kam Recke über die Außenpositionen oder über den Kreis zu seinen Toren in der ersten Halbzeit.

Der TVB mühte sich und rieb sich mit vielen Zweikämpfen auf. Trotzdem gelang es ihm, die Partie offen zu gestalten. Mit einem 16:16-Unentschieden ging es in die Pause. Anfangs der zweiten Halbzeit agierte die TVB-Deckung aggressiver und packte richtig zu. Allerdings klappte in der Offensive nahezu gar nichts mehr. Reihenweise traf Borghorst in aussichtsreicher Position entweder nur den gegnerischen Keeper, Pfosten, Latte oder die Würfe verfehlten gar den Recker Kasten. Die Vorentscheidung fiel zwischen der 48. und 55. Spielminute. In dieser Phase zog Recke von 23:21 auf 28:21 davon. Dem TVB gelang nur noch eine Ergebniskorrektur. In den letzten Minuten tat sich Linksaußen Maximilian Krass hervor, der allein fünf von den noch sechs gefallenen Borghorster Treffern erzielte. „Wir haben vorne zu viele Bälle verballert und 100prozentige Chancen vergeben. Und in der Deckung waren wir einfach zu löchrig. Wir haben nicht richtig verschoben und uns gegenseitig ausgeholfen. So können wir auch gegen andere Mannschaften nicht gewinnen“, meinte Daniel Ahmann.

Reckes Coach Dennis Kötter freute sich über den wichtigen Auswärtssieg: „Wir haben nie den Faden verloren und mit Leidenschaft gespielt. Und irgendwann war bei Borghorst auch die Luft raus.“

Tore: Krass (10/3), Topp (7/2), Kratz (4), Hummels (2/2), Gevers, Kleine-Berkenbusch, Linnenbaum, Schulte (je 1)

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