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Fußball: Kreisliga A

Überraschungsteam Matellia Metelen startet in die Vorbereitung

Metelen

Matellia Metelen stellte die Überraschungsmannschaft der Vorsaison in der A-Liga. Lange mischten die Fußballer aus der Vechtegemeinde weit oben mit, am Ende reichte es für Tabellenplatz sechs. Nun startet die Truppe wieder in die Sommervorbereitung.

Von Marc Brenzel

Haben sich die Metelener die Messlatte selbst zu hoch gelegt? Für Trainer Thomas Dauwe (l.) ist der sechste Platz aus der Vorsaison auf jeden Fall kein Maßstab, an dem es sich zwingend zu orientieren gilt. Foto: Matellia Metelen

Matellia Metelen stellte die Überraschungsmannschaft der Vorsaison in der A-Liga. Lange mischten die Fußballer aus der Vechtegemeinde weit oben mit, bevor der Maschine auf der Zieleinfahrt das Benzin ausging. Trotzdem: Tabellenplatz sechs ist mehr als nur vorzeigbar.

„Wir haben über weite Teile der Saison auch von unserer Physis profitiert, die wir uns in der Corona-Pause erarbeitet hatten. Da müssen wir wieder hin“, betont Trainer Thomas Dauwe, der in seine vierte Saison mit den Schwarz-Weißen geht.

Dauwe tüftelt an Plan B und C

Aber nicht nur am körperlichen Zustand seiner Kicker will der Schalke-Fan arbeiten, auch taktisch möchte er an gewissen Stellschrauben drehen. „Ich habe in den letzten Partien vor der Sommerpause gemerkt, dass wir keinen mehr überraschen können. Die Gegner stellen sich immer besser auf uns ein. Darauf gilt es zu reagieren“, tüftelt der Übungsleiter an einem Plan B oder C. Radikale Veränderungen schließt er aber aus – das 4-2-3-1 bleibt das von ihm favorisierte System.

Mit Daniel Smith, der auf Stand-by-Modus geschaltet ist, hat die Elf nur einen Akteur verloren. Für drei Neue ging hingegen die Tür auf – alles Jungs aus dem eigenen Nachwuchs, was Dauwe gerne als den „Metelener Weg“ bezeichnet. Linus Gesche (Mittelfeld) ist einer mit richtig viel Tempo, der hoch aufgeschossene Luc Blome (Mittelfeld) besticht mit seiner Ruhe am Ball, und Tim Wähing (Angriff) ist ein Hybrid aus seinen älteren Brüdern David und Veit, die 2021/22 richtig für die 08er ablieferten. Das seien drei Talente, die nicht nur alibimäßig mitmachen dürften, sondern tatsächlich Perspektive haben würden, versichert Dauwe.

Mit der notwendigen Demut

Von Rang sechs der Vorsaison lässt sich der Matellia-Coach nicht blenden: „Dass wir dieses Ergebnis wiederholen, kann keiner erwarten. Hinter uns standen in der Tabelle Mannschaften, die mit ganz anderen Voraussetzungen arbeiten und viel vorhaben dürften. Ich denke da zum Beispiel an den FSV Ochtrup oder auch GW Amisia Rheine. Für uns geht es erstmal darum, 40 Punkte zu holen. Wenn das erreicht sein sollte, gucken wir weiter. Die Liga ist schließlich nicht schlechter geworden – im Gegenteil.“

Die Gefahr, dass seine ­Kicker nach den Erfolgen des Vorjahres zu satt sein könnten oder noch schlimmer – abheben – sieht Dauwe nicht: „Klar, die Jungs reden ab und zu ein bisschen Blödsinn, aber im Endeffekt sind die alle geerdet. Die gehen mit der notwendigen Demut an die neuen Aufgaben ran.“

Highlight gegen den SV Heek

Höhepunkt der Sommervorbereitung ist der 30. Juli. Im Rahmen einer Art Saisoneröffnung testen die Metelener gegen den Bezirksligisten SV Heek. Fußball, ein bisschen Rahmenprogramm und Geselligkeit sollen alle die anlocken, die Mitglied im Verein sind oder zu der Matellia halten.

Der Sommerfahrplan: Donnerstag (14. Juli) gegen SW Weiner; Samstag (16. Juli) beim Borghorster FC; 21. Juli (Donnerstag) im Pokal gegen die SF Gellendorf; 30. Juli (Samstag) gegen den SV Heek und 6. August (Samstag) beim FC Epe II.

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