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Wettringen gewinnt den Wallkötter-Cup

Versöhnender Abschluss für die SGH

Steinfurt

Das letzte Spiel der SG Handball Steinfurt im Rahmen des Saisonvorbereitungsturniers „Wallkötter-Cup“ stimmte versöhnlich. Mit 28:22 (16:11) wurde die ersatzgeschwächte HSG Tecklenburger Land aus der Landesliga geschlagen. Sieger der Turnierpremiere wurde der hohe Favorit und Verbandsligist FC Vorwärts Wettringen.

-lem-

Liane Petzold von der SG Handball Steinfurt warf beim 28:22-Sieg gegen die HSG Tecklenburger Land drei Tore. Foto: Matthias Lehmkuhl

Die Frauenmannschaft der SG Handball Steinfurt kann doch noch gewinnen. Die letzte Partie im Rahmen des „Wallkötter-Cups“ gewann das Team des Trainerduos Niklas van den Berg und Stephan Kretzschmar am Freitagabend gegen Landesligist HSG Tecklenburger Land mit 28:22 (16:11). Sieger des Saisonvorbereitungsturniers vom Verein zur Förderung des Handballsports in Burgsteinfurt wurde erwartungsgemäß der hohe Favorit FC Vorwärts Wettringen. Der Verbandsligist gewann alle vier Spiele deutlich.

„Natürlich freuen wir uns über den Sieg zum Turnierabschluss. Allerdings ist die HSG nicht in Bestbesetzung angetreten. Was heute Abend im Angriff besser geklappt hat ist, dass wir auf direktem Weg auf die gegnerische Abwehr zugelaufen sind“, lobte Coach Niklas van den Berg sein Team.

25 Spielminuten in der ersten Halbzeit war die Partie eine enge Kiste. Erst danach konnte sich die SGH absetzen. Mit einem 16:11-Vorsprung im Rücken ging es in die Pause. Doch an die Leistung der Schlussphase der ersten Hälfte konnten die Steinfurterinnen anfangs der zweiten Halbzeit nicht anknüpfen. Der HSG gelang nach einer Viertelstunde der 19:19-Ausgleich. Vor allem weil die in den Zweikämpfen gefährlichste SGH-Spielerin Lea Peters hoch gedeckt wurde und plötzlich zunehmend nervöser agierte . „Solche Situationen können auch Vorteile für uns bringen. Das müssen wir unbedingt im Training noch üben“, meinte van den Berg.

Immer wieder wies er sein Team darauf hin, dass es jetzt mehr Raum im Angriff habe. Plötzlich lief es wieder in der Offensive. Als die SGH bis zur 56. Spielminute auf 25:20 davonzog, war der Drops gelutscht.

Niklas van den Berg abschließend: „Meine Mannschaft spielt noch zu viel Handball ohne Körperkontakt. In den nächsten Wochen bis zum Saisonbeginn kriegen wir die aggressivere Spielweise wohl hin. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir unser Saisonziel Meisterschaft erreichen werden.“

SGH-Tore: Thien (9/2), Peters (7/2), Stender (4/1), Schütz (4), Petzold (3), Mai. Bartsch (1)

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