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Oberliga/Deutschlandpokal 60+: Christoph Heckmann vertritt in Berlin den WTTV

Vom Oldie zum Youngster

Altenberge/Steinfurt

Christoph Heckmann vom TB Burgsteinfurt spielt am Wochenende um nationale Ehren. Der WTTV hat den Altenberger für den Deutschlandpokal 60+ nominiert. In Berlin will sich Heckmann einen Traum in Gold erfüllen.

Am Samstag und Sonntag nimmt der für den TB Burgsteinfurt aufschlagende Altenberger Christoph Heckmann am Deutschlandpokal 60+ teil. Foto: Thomas Strack

Christoph Heckmann beschert dem NRW-Ligisten TB Burgsteinfurt ein freies Wochenende. Die Stemmerter Tischtennisspieler durften ihre Partie in Avenwedde verlegen, da Heckmann am Wochenende in Berlin um nationale Ehren kämpft. Der Altenberger vertritt den Westdeutschen Tischtennisverband (WTTV) beim Deutschlandpokal 60+.

Die Verantwortlichen des WTTV nominierten neben dem Altenberger Klaus Hellmann (BW Annen), Engelbert Karmainski (TTC Stolberg-Vicht) und den zigfachen Deutschen Seniorenmeister und Ü 60-Weltmeister von 2016 Manfred Nieswand (TTC Schwalbe Bergneustadt). Heckmann, der im Oktober seinen 60. Geburtstag feiert, ist sozusagen der Neue beim Titelverteidiger. Im Vorjahr gewannen die Westdeutschen das Finale gegen Hessen mit 4:2.

„Man kennt sich in der Tischtennisszene seit Jahren, insofern ist dieser Wettbewerb auch immer ein Come-together. Aber wenn man an so einem Wettbewerb teilnimmt, dann will man den auch gewinnen. Der sportliche Ehrgeiz steht im Vordergrund“, betont Heckmann, der schon am Freitag mit dem Zug in die Hauptstadt fährt.

„Silber und Bronze habe ich bei Deutschen Meisterschaften in den unterschiedlichen Konkurrenzen schon gewonnen. Was mir noch fehlt, ist eine Goldmedaille“, hätte der Altenberger nichts dagegen, wenn mal andersfarbiges Edelmetall um seinen Hals hängen würde.

Bei der Deutschen Meisterschaft im Juni in Völklingen gab es Bronze an der Seite seines früheren Studienkollegen Jürgen Triep. „Das war schon ganz gut“, bewertet der TB-Akteur das Abschneiden. Mit dem Viertelfinal-Aus im Einzel konnte er sich weniger anfreunden: „Da hätte ich mir eine Medaille schon gewünscht.“

Ausgetragen wird der Deutschlandpokal 60+ zunächst in drei Vierergruppen, aus denen sich die beiden Besten für die K.o.-Runde qualifizieren. Jede Mannschaft besteht aus drei Spielern. Sieger ist die Formation, die zuerst vier Punkte erreicht. „Ich kann nicht sagen, in welcher Aufstellung die anderen Verbände kommen, aber wenn der WTTV in vermeintlicher bester Aufstellung antritt, werden das die anderen wahrscheinlich auch so machen“, vermutet Heckmann, der sich selbst als „gut in Form“ einstuft. Das dokumentiert auch seine Bilanz in der laufenden Spielzeit mit vier Siegen in vier Einzeln.

Wie sich der Bald-Sechziger fit hält, daraus macht er kein Geheimnis: „Ich bin kein Jogger-Typ. Bei mir muss immer ein Ball mit im Spiel sein. Im Sommer golfe ich leidenschaftlich, dazu ein bisschen Tennis, und im Winter spiele ich Tischtennis. Davon mal angesehen „Das 60 von heute ist das 50 von früher“.

Beim TB Burgsteinfurt („Ich traue uns in dieser Saison einen Platz unter den ersten Drei zu“) ist Christoph Heckmann der Oldie, beim Deutschlandpokal 60+ hingegen der Youngster. Mal gucken, wie sich der Altenberger im neuer Rolle sportlich präsentiert.

Der TBB ist zwar nicht im Einsatz, aber die Konkurrenz aus dem Kreisgebiet. In der Oberliga gastiert Arminia Ochtrup bei Borussia Düsseldorf II (Samstag, 18.30 Uhr). Die „Zweite“ der Arminen (Verbandsliga) erwartet zeitgleich den 1. TTC Münster, und Landesligist Matellia Metelen lädt sich am Samstag (18.30 Uhr) die „Zwote“ des 1. TTC Münster ein.

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