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Handball: SGH gewinnt 33:20 in Havixbeck

Weiße Weste bleibt bestehen

Steinfurt

Nach anfänglichen Schwierigkeiten während der ersten Halbzeit schlug die Spielgemeinschaft Handball Steinfurt (SGH) die Reserve von Schwarz-Weiß Havixbeck in der Baumberge Sporthalle mit 30:22 (14:11). Damit bleibt die SGH zusammen mit Sparta Münster 2 ohne Punktverlust an der Tabellenspitze der Münsterlandklasse.

-lem-

Linus Kleine Berkenbusch war mit sechs Treffern zweitbester Torschütze der SGH Steinfurt Foto: lem

Nur noch zwei Mannschaften sind in der Handball-Münsterlandklasse noch ohne Punktverlust. Neben Sparta Münster 2 ist es die SGH Steinfurt, die aufgrund des besseren Torverhältnisses nach dem 33:20 (14:11)-Auswärtssieg bei der Reserve von Schwarz-Weiß Havixbeck an der Tabellenspitze steht.

Die SGH hatte Anfangs der ersten Halbzeit große Probleme, ihren Rhythmus zu finden. Havixbeck lag bis zur 16. Spielminute mit drei Toren vorne (7:4). Anschließend lief es aber bei den Gästen besser.

Erste Führung

Steinfurts erneut bester Torschütze Amin Amine (neun Treffer) gelang nicht nur der 8:8-Ausgleich (19.), sondern die erste Führung (9:8, 20.), die bis zur Pause auf 14:11 ausgebaut wurde. „Ich habe in der Phase, als wir im Rückstand waren, extra keine Auszeit genommen. Ich wollte, dass die Mannschaft von selbst wach wird“, betonte SGH-Trainer Daniel Ahmann. Ein Havixbecker Spieler sorgte vorher noch für einen negativen Höhepunkt, als die beiden Schiedsrichterinnen Sina und Lea Elli Krumschmidt ihn nach einem Foul an Linus Kleine Berkenbusch disqualifizierten (23.). „Die Disqualifikation war berechtigt. Zum Glück hat sich Linus bei diesem Tempogegenstoß nicht verletzt“, sagte Ahmann, der anschließend in der Kabine Klartext redete.

Rhythmus

Mit Erfolg: In der zweiten Halbzeit fanden seine Jungs jetzt endlich ihren Rhythmus. „Vor der Pause sind wir zwei und danach acht erfolgreiche Tempogegenstöße gelaufen“, so Ahmann weiter. Kontinuierlich setzte sich sein Team ab. Nach einer Viertelstunde hieß es bereits 24:16. Das 32:18 (56.) durch Finn-Luca Röll war die deutlichste Führung. Ahmann abschließend: „Kompliment an Havixbeck. Die haben uns das Leben echt schwer gemacht.“

Tore: Amine (9/5), Kleine Berkenbusch (6), Schnabel (5), Röll (4), Langermann und Lütke Lanfer (je 2), Cordes, Körner, Krass, Lange und Topp (je 1).

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