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Fußball: Frauen-Westfalenliga

Wackers Wagnis: Coach Melchers setzt auf neue Spielidee und neues System

Münster

Mit dem neuen Trainer Felix Melchers erhielt bei den Frauen von Wacker Mecklenbeck auch ein neuer Fußball-Stil Einzug. Die ersten Eindrücke sind vielsprechend, der Westfalenligist bezwang zuletzt sogar ein Regionalliga-Team.

Von Henner Henning

Mit Freude in die Westfalenliga-Saison 2021/22: Wackers Frauen mit Trainer Felix Melchers (l.).  Foto: Wacker

Als im vergangenen Oktober die zweite Saison nacheinander abgebrochen werden musste, lagen die Frauen von Wacker Mecklenbeck nach sechs Spieltagen auf Rang zwei. Es lief beim Westfalenligisten, der sich für die am Sonntag beginnende Saison gut gerüstet sieht.

Der Trainer: Felix Melchers löste Daniel Vedadi ab, der aus freien Stücken und nach guter Arbeit seinen Posten räumte. Der neue Coach, Inhaber der B-Lizenz, stellte das System um und lässt bevorzugt im 4-3-3 mit viel Ballbesitz spielen. Ein Wagnis, das sich aber auszuzahlen scheint. „Wir haben der Mannschaft Zeit gegeben, die Spielidee zu verstehen. Wir sind sehr zufrieden“, sagt Melchers, der in der langen Vorbereitung – schon im Juni legte Wacker los – weniger Athletik- und Fitnesseinheiten einstreute. „Wir hatten sehr viele Testspiele, in denen wir uns auch die Kondition geholt haben.“ Auch das scheint funktioniert zu haben, im letzten Test beim Regionalligisten TSV Burg Gretesch (1:0) hatte Wacker „am Ende mehr Luft“.

Ein Kapitäninnen-Trio führt die Wacker-Frauen an

Die Hierarchie: Am Dienstag legte sich Melchers fest. Verena Funcke bleibt seine Spielführerin, zum Kapitänsteam gehören noch Tessa Schipke und Luisa Faber, die die jüngere Garde vertritt. „Luisa ist uns positiv aufgefallen durch ihre Leidenschaft, die sie in jedes Training einbringt“, so Melchers.

Die Ziele: Das „obere Tabellendrittel“ soll es sein. Mehr lässt sich Melchers nicht entlocken. „Es wäre vermessen, mehr auszugeben, wenn man nach zwei abgebrochenen Saisons die Konkurrenz nicht gut genug kennt“, meint der 25-Jährige, der Wackers positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortführen will.

Der Kader von Wacker Mecklenbeck

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