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Tennis: Vater-Sohn-Turnier

"Wir wollen das Turnier in Gedenken an Henning weiter stattfinden lassen"

Münster

Mit Henning Bösenberg starb im Mai der Kopf hinter dem Vater-Sohn-Turnier des TC 66 Wolbeck. Die beliebte Tennis-Veranstaltung wird im September fortgesetzt - auch um den Verstorbenen damit zu ehren.

Von Henner Henning

Christopher Koderisch hat das Vater-Sohn-Turnier gemeinsam mit Papa Michael schon drei Mal gewonnen. Das Duo gehört auch dieses Mal wieder zu den Favoriten. Foto: Sören Voss

Die Nachricht vom Tod Henning Bösenbergs versetzte im Mai die Tennisszene in Münster und weit über die Stadtgrenzen hinaus in Trauer. Jahrzehntelang hatte er seine Spuren hinterlassen, nicht nur beim TC 66 Wolbeck, wo er sich über die Maßen in verschiedenen Posten engagierte – und wo er 1979 die glorreiche Idee hatte, ein Vater-Sohn-Turnier auf die Beine zu stellen. Bis zum Beginn der Pandemie avancierte die Veranstaltung 41-mal zu einem familiären Treffpunkt mit einer ganz besonderen Atmosphäre, bei dem zudem hochklassiger Tennissport geboten wurde.

Und diesen wird es auch in diesem Jahr wieder geben. Ein kleine Gruppe um Ernst Mackel hat sich dazu entschlossen, das Vater-Sohn-Turnier weiterzuführen. Ob einmalig oder dauerhaft ist noch offen, dafür aber stehen der 25. und 26. September als Termin für 2021 fest. „Nach vielen Gesprächen mit langjährigen Weggefährten von Henning und mit mehrfachen Teilnehmern wollen wir das Turnier in Gedenken an ihn weiterhin stattfinden lassen“, sagt Mackel. „Wir versuchen, es atmosphärisch so hinzubekommen, wie es Henning immer geschafft hat. Das wäre das Schönste für uns.“

Teamwork macht Neuauflage möglich

Die Vorarbeit dafür hat er mit seinen Mitstreitern geleistet – pures Teamwork. Die Frage der Turnierleitung ist ebenso geklärt wie das Catering während der Veranstaltungstage, Ersatzhallen für den Regenfall sowie Sponsoren für das traditionelle Rahmenprogramm sind gefunden.

Und auch der sportliche Plan steht, die Teilnehmer des bislang letzten Turniers 2019 sind angeschrieben, in einem 32er-Feld sollen Ende September die Bälle über das Netz fliegen. Erste Zusagen liegen schon vor, ehemalige Turniersieger wie Michael und Christopher Koderisch oder Dieter und Carlo Bückmann werden wohl dabei sein – wie noch viele mehr, die in den vergangenen Jahrzehnten dem Vater-Sohn-Turnier und Henning Bösenberg die Treue gehalten haben.

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