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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Spielen die Baskets dem „geilsten Club der Welt“ einen Weihnachtsstreich?

Münster

Ein letztes Mal in 2022 bitten die WWU Baskets an den Berg Fidel. Am Mittwoch gastiert mit Rasta Vechta das Top-Team der Liga, der große Titelfavorit. Eine hohe Hausnummer, die der Neuling aber nach dem Sieg gegen Bremerhaven mutig angehen wird.

Cosmo Grühn und die WWU Baskets Münster treffen am Mittwochabend auf Rasta Vechta. Foto: Jürgen Peperhowe

Es war nicht zu übersehen, wie sehr die WWU Baskets Münster am Sonntag den 96:80-Erfolg über die Eisbären Bremerhaven genossen haben. Zu lange hatte die Durststrecke angedauert, es war dringend an der Zeit für eine neue Feierstunde. Und der nächste Festtag steht schon bevor, am Mittwoch (19.30 Uhr), nur drei Tage nach dem fünften Saisonsieg, reist Rasta Vechta an den Berg Fidel. Der Spitzenreiter kommt zum Weihnachtsspiel – besser geht es zum Baskets-Heimabschluss 2022 kaum.

Zwölf Spiele, nur eine Niederlage und mit der Bundesliga-Rückkehr eine klare Zielsetzung. Der Gast aus Niedersachsen, der sich auf seiner Homepage als „geilsten Club der Welt“ bezeichnet, ist unbestritten eines der Top-Teams der Pro A, gehört zu dem erlauchten Kreis der ganz großen Favoriten. „Sie haben individuell die besten Spieler, einen breiten Kader und mit Jena wohl den höchsten Etat. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie hochgehen, ist hoch“, sagt Coach Björn Harmsen. Heißt im Umkehrschluss: „Wir haben nichts zu verlieren.“

Harmsen: „Das zeigt die Qualität von Vechta“

Der spielerisch starke und disziplinierte Auftritt gegen die Eisbären beendete nicht nur die fünfteilige Niederlagenserie. Er zeigte auch das Potenzial der Baskets, die als Team agierten und ihre Fehler (nur acht Turnover) minimierten. Ein Mutmacher, ein Schritt nach vorne. „Wir haben den Ball gut bewegt und gut auf ihn aufgepasst“, erklärt der Coach. Dinge, die Münster beibehalten muss, um Rasta gefährlich werden zu können.

Immerhin die ganz große Last ist abgefallen mit dem Erfolgserlebnis gegen Bremerhaven. „Damit haben wir uns unser Weihnachtsgeschenk schon gemacht. Vechta hat eher den Druck“, sagt Forward Cosmo Grühn. „Wenn wir mit derselben Einstellung wie gegen Bremerhaven ins Spiel gehen gegen Vechta, können wir schauen, ob wir sie ärgern können.“

Zuletzt zog Vechta ersatzgeschwächt – mit Joschka Ferner sowie Enosch und Julius Wolf fehlten drei wichtige Kräfte – bei Schlusslicht Bayer Leverkusen (77:73) noch gerade so den Kopf aus der Schlinge. Den 66:48-Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehte der Tabellenführer, der in Münster von bis zu 200 Fans unterstützt wird, noch dank furioser neun Minuten. „Allein das zeigt, was für eine Qualität Vechta besitzt“, sagt Harmsen.

Personell wird der 40-Jährige seine Rotation verändern müssen. Connor Harding, der am Sonntag umgeknickt war, wird definitiv fehlen. „Bitter“ für Harmsen, war Harding doch gegen die Eisbären gut aufgelegt.

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