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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Werfen einfach schwer gemacht – WWU Baskets verlieren in Nürnberg

Münster

Die WWU Baskets haben das Auswärtsspiel bei den Nürnberg Falcons knapp verloren. Adam Touray war mit 13 Punkten bester Werfer der Gäste, die allerdings an der Dreipunktelinie und bei den Freiwürfen den Sieg verspielten.

Von Alexander Heflik

Andreas Seiferth (rechts) und Connor Harding (Mitte) versuchen in dieser Szene, den Nürnberger Sheldon Eberhardt zu stoppen. Die WWU Baskets Münster unterlagen den Falcons am Ende ganz knapp. Foto: Imago/Zink

Lange Reise, kein Ertrag – die Fahrt ins Frankenland war für die WWU Baskets Münster nicht von Erfolg gekrönt. Dabei schien bei den hochgewetteten Nürnberg Falcons etwas möglich zu sein. Doch am Ende gewann der Gastgeber mit 59:54 (13:15, 12:14, 17:8, 17:17), Münster hatte zur Pause noch mit 29:25 zwar nicht deutlich geführt, aber immerhin. „Na ja, Spaß macht den Spielern eine nun mehrstündige Rückfahrt unter diesen Umständen nicht“, befand Baskets-Manager Helge Stuckenholz.

Und dann stellt sich am Ende immer die Frage, ob zuerst das Huhn oder das Ei da war. Waren die beiden Teams in der Offensive so schwach oder die Defensivblöcke so stark, dass so wenige Punkte erzielt wurden. Gerade einmal 113 waren es zusammen. „Beide Teams haben super verteidigt“, meinte Baskets-Coach Björn Harmsen. Und: „Unsere Einstellung war super, der Fokus sehr gut. Das war besser als in Quakenbrück.“ Da verlor Münster auch. Trainer Björn Harmsen sah aber auch sofort nach Spielende kleinere Detailfehler, die Woche Pause hatte Rhythmus gekostet, den angeschlagenen Spieler fehlte etwas die Kraft. Eines kam zum anderen, dabei war der Aufsteiger nicht wirklich weit von einem Erfolgserlebnis in Nürnberg entfernt.

Baskets verlieren drittes Viertel deutlich

Münsters offensichtlich größtes Defizit war das dritte Viertel, in dem der Aufsteiger nur auf acht eigene Punkte kam und den Hausherrenneinen kurzen Lauf ermöglichte. Und auch das war markant: Erst im letzten Spielabschnitt traf Münster von der Dreipunktelinie durch Jasper Günther und Darien Jackson, wobei zwei Treffer bei 19 Versuchen den Finger wohl in eine weitere Wunde legten.

Dabei begann die Partie vielversprechend. Das Harmsen-Team übernahm nach acht Minuten (13:14) für längere Zeit die Führung. Bis auf sieben Zähler (22:15) wurde der Vorsprung in kleinen Häppchen ausgebaut. Münster verteidigte gut, Münster wehrte sich, Nürnberg wirkte bei seinen Angriffen dann noch ratloser, als es auch die Baskets waren. „Es war ein extrem körperliches Spiel“, sagte Stuckenholz. Beide Teams, die vor der Begegnung bei 4:3 Siegen standen, schenkten sich nichts. Unter den Körben ging es teils rabiat zu. Als die Pause kam, verfügte Münster über einen knappen Vier-Punkte-Vorsprung. Die Chancen auf einen Auswärtserfolg waren also da.

Pausenführung schnell aufgebraucht

Doch der Vorsprung war direkt nach Wiederanpfiff aufgebraucht. Nach 25 Minuten führte Nürnberg erstmals mit 34:31, nicht bedrohlich, aber das gab den Falcons den entscheidenden Rückenwind.

Zahlen und Daten zum Spiel

Jeder Wurf wurde schwer gemacht, und vielleicht war der kleine, feine Unterschied, dass bei den Gastgebern jeder Akteur ein paar Pünktchen beisteuerte und ein paar Rebounds angelte. Die Baskets trafen bis zum Ende kaum aus der Distanz, und auch nur 64 Prozent bei verwandelten Freiwürfen waren letztlich zu wenig.

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