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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Baskets gastieren in Bochum – ist da noch eine Rechnung offen?

Münster

Dritter Saisonauftrag für die WWU Baskets Münster in der Pro A. Praktisch in bester Besetzung gastiert das Team von Trainer Björn Harmsen bei den VfL SparkassenStars Bochum am Samstag um 19 Uhr.

Mit den Baskets in Bochum gefordert: Jordan Jones Foto: Jürgen Peperhowe

Während Fußball-Erstligist VfL Bochum am Samstag versucht, beim VfB Stuttgart im Kellerkinderduell zu punkten, halten die VfL SparkassenStars Bochum in der Rundsporthalle nahe des Ruhrstadions die Stellung. Fast schon ein Nachbarschaftsderby steht in der 2. Bundesliga Pro-A an, wenn die WWU Baskets Münster am dritten Spieltag vorbeischauen. Bochum gegen Münster im Basketball war vor gut einem Jahr unter Corona-Bedingungen eine spektakuläre Halbfinalserie in der Pro B um den Aufstieg. Keine Zuschauer in der Halle, dafür 9360 am Livestream im Rückspiel sorgten für einen Pro-B-Rekord. Der VfL stieg auf. Ist da noch eine Rechnung offen?

Es ist am Samstag um 19 Uhr das Aufeinandertreffen von Tabellennachbarn. „Bochum ist eine sehr, sehr schnelle Mannschaft. Vielleicht die schnellste in der Pro A“, prognostiziert Baskets-Coach Björn Harmen eine Hochgeschwindigkeitspartie. Und: „Wir müssen den Gegner an der Dreierlinie gut verteidigen.“

Vorsicht vor Conley Garrison

Was nichts anderes bedeutet, als dass die Gastgeber hohes Tempo an den Tag legen und aus jeder Lage werfen werden. Bochum ist offenbar in jedem Spiel für 100 Punkte gut, aber auch anfällig in der Defensive. Überraschende Niederlage gegen die Giants Düsseldorf, Sieg gegen die Titans Dresden, so lautet die bisherige Saisonbilanz. Auch bei den Baskets ist sie ausgeglichen. Der Sieger dieser Partie macht einen Sprung nach vorn. Obwohl Harmsen auch sagt: „Die Tabelle ist momentan wenig aussagekräftig.“

Doch jeder Erfolg in der Pro A hilft weiter. Besonderes Augenmerk werden die Gäste auf Conley Garrison legen müssen , der zuletzt 22 Punkte und zehn Rebounds verbuchte.

Nur Stefan Weß pausierte

Sein Team sei Aufsteiger und habe nichts zu verlieren, bemüht sich Harmsen, etwas Druck von seinen Spielern zu nehmen. Er schaue nur auf die Entwicklung seiner Mannschaft, die mit 23,9 Jahren Durchschnittsalter wohl zu den jüngeren Teams in der Pro A gehöre. Die Routine fehlt noch, Akteure wie Thomas Reuter, Adam Touray oder Jasper Günther haben zwar schon Pro-A-Erfahrung, aber im wesentlichen „als Rollenspieler“. Auch Center Andreas Seiferth sei noch nicht lange bei den Baskets. Und die „neuen“ Amerikaner – Connor Harding, Darien Jackson und Jordan Jones – seien genauso wie der Isländer Hilmar Petursson noch in der „Phase der Akklimatisierung“. Gerade in der Offensive gibt es noch einiges zu verbessern.

150 Fans aus Münster erwartet

Dafür aber läuft es bei den WWU Baskets schon ganz rund, der Einstieg in die Saison ist geschafft, auch ohne Blessuren. Stefan Weß muss nach einer Corona-Infektion noch stillhalten, alle anderen sind fit. Mit erneut 100 bis 150 mitgereisten Baskets-Fans wird in Bochum gerechnet, gut 1000 Zuschauer dürften es werden. Ein pures Auswärtsspiel ist das dann nicht für die Baskets.

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