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Basketball: U-16-Bundesliga

Playoffs sind das Ziel: UBC startet mit Neu-Coach Prehsl in die Saison

Münster

Im Sommer trat Gregor Prehsl seinen Job als hauptamtlicher Trainer im Jugend-Leistungsprogramm des UBC Münster an. In dieser Funktion betreut der Österreicher auch die U 16, die am Sonntag in die Jugend-Basketball-Bundesliga startet – mit dem Ziel, die Playoffs zu erreichen.

Gregor Prehsl, der schon mit dem SC Rist Wedel in der U-16-Bundesliga auf den UBC Münster traf, startet mit seiner Mannschaft am Sonntag in die Saison. Foto: UBC Münster

Reichlich Basketball gibt es in diesen Tagen für Gregor Prehsl. 80 Kinder und Jugendliche betreut der hauptamtliche Trainer im Jugend-Leistungsprogramm des UBC Münster in der ersten Ferien-Wochen im Camp – anstrengende und lebhafte, aber auch bereichernde Tage für den Österreicher, der mehr als nur nebenbei auch noch die U 16 des Vereins auf die Jugend-Bundesliga vorbereitet. Die beginnt für den UBC am Sonntag (11 Uhr) bei Phoenix Hagen.

Im Sommer war Prehsl vom SC Rist Wedel nach Münster gekommen, hat sich bestens eingelebt in seiner neuen Heimat. „Das war auch nicht so schwer. Die Leute hier haben mich sehr gut aufgenommen“, sagt der 37-Jährige, der schon vor seinem Vertragsbeginn am 1. August in die Vorbereitung mit seinen Spielern eingestiegen ist. 17 an der Zahl gehören zum Kader – zu den neun Alt-Jahrgängen um Leo Kirchhoff und Lukas Wiegeler gehört mit Leonard Dertmann ein Neueinsteiger sowie mit Mats Engelke ein Neuzugang aus Hamburg. Dazu gesellen sich acht jüngere Spieler, mit Konrad Langenbeck ist gar ein Youngster dabei, der noch für die U 14 spielberechtigt ist. „Er ist schon sehr weit. Und da die U 14 leider die Qualifikation für die Regionalliga verpasst hat, nehmen wir ihn mit dazu“, erklärt der in Wien geborene Prehsl.

"Prinzipiell" zufrieden mit der Vorbereitung

Mit dem Verlauf der Vorbereitung ist der A-Lizenz-Inhaber zufrieden, „prinzipiell ist sie gut verlaufen“. Trotz kleiner Verletzungen und kurzfristiger Ausfälle, die zu einer achtwöchigen Pre Season dazugehören. „Wir haben gut gearbeitet, müssen aber immer weiter an uns arbeiten“, sagt der Coach, der als Ziel die Playoffs ausgerufen hat. Um diese über die Hauptrunde zu erreichen, müsste der UBC in seiner Siebener-Gruppe mit Phoenix Hagen, Neuling BBA Hagen, ACT Kassel, den ART Giants Düsseldorf und Metropol Young Stars Ruhr sowie den Uni Baskets Paderborn einen der ersten drei Plätze erreichen.

Gelingt dies nicht, bliebe der Weg über die Relegation, aus der die beiden besten Teams ebenfalls noch in die Ausscheidungsspiele kommen. „Es wäre schön, wenn wir es über die Hauptrunde schaffen würden. Ich sehe bei uns dafür schon Potenzial. Sollte es aber über die Relegation gehen, wäre das auch kein Beinbruch“, so Prehsl, der die Entwicklung der Spieler und die Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben als vorrangig beschreibt. Den Nervenkitzel Playdowns, in denen es um den Verbleib in der U-16-Bundesliga geht, will Prehsl aber möglichst vermeiden.

Erste Punkte gibt es am Sonntag in Hagen, bei Phoenix – dort wo die WWU Baskets zum Auftakt der 2. Bundesliga Pro A nach Verlängerung verloren. Vielleicht glückt dem Nachwuchs ja die Revanche bei den Feuervögeln – und damit ein erfolgreicher Start in die anstehende Saison.

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