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Basketball: Regionalliga

Trotz möglicher Spielverderber: UBC-Frauen mit Spaß ins Abenteuer

Münster

Erst hauchdünn gescheitert, dann mit Verspätung nachgerückt – und jetzt heiß auf das Abenteuer Regionalliga: Die Basketballerinnen des UBC Münster starten am Samstag in Recklinghausen nicht ohne Probleme aber mit viel Schwung in die neue Liga.

Von Ansgar Griebel

Die Aufsteigerinnen des UBC Münster starten mit viel Spaß in die Regionalliga-Spielzeit. Foto: UBC Münster

„Das macht Spaß.“ So beginnt Peter Lüsebrink sein Fazit von der Saisonvorbereitung der UBC-Basketballerinnen zwei Tage vor dem Start ins Abenteuer Regionalliga. Wenig später wird er sagen: „Die Spielerinnen haben großen Spaß“ und kurz darauf schließt er sich und Co-Trainer Markus Wagner auch noch mit ins umfassende Spaßbekenntnis ein: „Uns allen macht das Spaß.“

Da ist nichts mehr zu spüren von der anfänglichen Skepsis, die vor Monaten die Nachricht vom verspäteten Aufstieg begleitete. Nach einer eigentlich meisterlichen Oberliga-Saison nebst Pokalfinale war das junge UBC-Team haarscharf an Titel und Aufstieg vorbeigeschrammt – das Trainerduo nahm es gefasst und gelassen. Für die junge Truppe käme die Regionalliga „möglicherweise ohnehin noch etwas zu früh“, sagte Lüsebrink damals – dann rückten die beiden Regionalligateams aus Bonn ganz eng zusammen und machten Platz für den UBC.

UBC: Corona und Verletzungspech

Seither sind etliche Wochen und die letzten sechs davon mit einer intensiven Vorbereitung ins Land gegangen – Trainer und Spielerinnen sind jetzt reif für die neue Liga. Daran ändern auch Spielplan und Personalsituation nichts, obwohl beides das Zeug zum Spielverderber hätte.

An den ersten Spieltagen arbeiten sich die Münsteranerinnen an den Titelaspiranten der Liga ab – und das gleich im langen Schatten der unsäglichen Corona-Falle: Mit Johanna Koptik und Franka Bruning hat es zwei Leistungsträgerinnen erwischt, mit Hannah Schmitz fällt zudem die Erfahrenste beim Start bei Citybasket Recklinghausen verletzt aus. Karolin Mersch und Stephanie Westhes müssen ebenfalls passen. „Dann sind wir nur noch zu acht“, überschlägt Lüsebrink.

Aufschlussreiche Tests

In der Vorbereitung hat der UBC den Ernstfall geprobt und ein erhabenes Testprogramm bestritten, unter anderem mit Auftritten bei den Rhein-Main Baskets in Frankfurt, einem Zweitligisten, der jüngst ans Tor zur ersten Liga klopfte, und gegen den designierten Topfavoriten der Regionalliga, TSVE Bielefeld.

Die Tests konnten sich sehen lassen, auch wenn sich das nicht in den Ergebnissen niederschlug. Die Niederlagen schmerzten nicht, weil der UBC streckenweise auf Augenhöhe agierte und neue Qualitäten unter Beweis stellte. „Die Fähigkeiten sind da, wir müssen diese nur noch konstanter abrufen“, sagt Lüsebrink. Die Marschroute für die Saison ist damit klar: „Möglichst viel mitnehmen, die Klasse früh sichern und“ – da schließt sich der Kreis – „viel Spaß haben“.

Der Kader: Franka Bruning, Clara Finke, Sophie Hedering, Johanna Koptik, Hannah Ladewig, Miriam Lincoln, Julia Mallmann, Karolin Mersch, Antonia Pleßner, Hannah Schmitz, Nele Schwering, Lisa Walter, Stephanie Westhues

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