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Basketball

UBC Münster holt Philipp Kappenstein zurück

Münster

Spieler und Trainer des UBC Münster war Philipp Kappenstein bereits über lange Jahre hinweg. Nachdem der 41-Jährige im Sommer den Posten als Chefcoach der WWU Baskets abgegeben hat, kehrt Kappenstein nun in neuer Funktion zurück.

Von Henner Henning

Seite an Seite für den UBC: Präsident Meinhard Neuhaus und Philipp Kappenstein (r.), Koordinator Standort-Entwicklung. Foto: UBC Münster

Er war Juniorenspieler, rückte dann in die erste Mannschaft hoch, war dort Kapitän und spielte 2. Bundesliga. Er betreute Jugend-Teams und agierte dann bis Mai 2021 neun Jahre lang als Trainer der WWU Baskets Münster, mit denen er in die 2. Bundesliga Pro B aufstieg.

Philipp Kappenstein und der UBC Münster, der erste Basketball-Club der Stadt, sind seit drei Jahrzehnten eng verbunden. Im Sommer endete seine Zeit in der ersten Reihe, der 41-Jährige rückte raus aus dem Rampenlicht. Untätig aber blieb Kappenstein nicht, schon früh nach seinem Rücktritt als Coach werkelte und half er im Hintergrund. Immer mit dem Ziel, den Verein strukturell zu entwickeln. Nun ist Kappenstein offiziell zurück in Amt und Würden – als Koordinator Standort-Entwicklung.

"Wir haben gesehen, wo noch Lücken sind"

Die Verzahnung der ersten beiden Herren-Mannschaften mit dem Nachwuchs – sowohl die
U 16 als auch die U 19 spielen in der Bundesliga – fällt in seinen Aufgabenbereich. Kappenstein dient als Ansprechpartner für seinen Nachfolger Björn Harmsen, Christoph Schneider (Coach 2. Mannschaft), Atilla Göknil (U 19) und Marsha Owusu Gyamfi (U 16 und Jugend-Leistungssportkoordinatorin).

„Wir haben schon in den letzten Jahren den Bedarf gesehen, den Basketball-Standort Münster voranzubringen, wo noch Lücken in unserem System sind“, sagt Club-Präsident Meinhard Neuhaus.

Kappenstein soll die Talente begleiten

Diese soll nun Kappenstein schließen, der schon zu seiner Zeit als Baskets-Headcoach das hiesige Potenzial herausstrich und Münster langfristig unter den besten 25 Clubs Deutschlands sieht. „Das Potenzial haben wir. Wir wollen nicht stagnieren, sondern uns weiterentwickeln. Es wird wesentlich mehr auf uns zukommen in den nächsten Jahren und alles immer professioneller werden. Das ist ein ganz wichtiger Faktor und macht mir total Spaß“, sagt der Pädagoge, der am Pascal-Gymnasium (Sportschule NRW) arbeitet.

Die Entwicklung des Standorts und die Stärkung des Nachwuchses sollen dabei die Grundlage eines zukunftsfähigen Profispielbetriebs sein, der mit einem Baskets-Aufstieg in die Zweitklassigkeit (2. Liga Pro A) angestrebt wird.

Ein wichtiges Themenfeld für den Münsteraner ist zudem, den Übergang der Talente in den Herrenbereich zu begleiten, ihnen Hilfestellung zu leisten. „Ich möchte die Spieler an die Hand nehmen ab einem gewissen Alter, ihnen eine Außensicht geben. Das ist bei den jungen Spielern sehr individuell, sowohl basketballerisch als auch in ihrem Lebensweg.“

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