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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Unbesiegt und geboostert! WWU Baskets gehen in die Winterpause

Münster

Nach zwölf Siegen aus zwölf Spielen können die WWU Baskets Münster mit bester Laune in die Winterpause gehen. Coach Björn Harmsen gibt seinem Team zweimal frei - am 9. Januar geht's dann weiter.

Von Henner Henning

Alles unter Kontrolle: Baskets-Center Adam Touray (li.) behauptet sich gegen Kölns Florian Wendler. Foto: Imago/Bucco

Am Montag kamen die WWU Baskets Münster noch einmal zusammen. Eine letzte kurze Analyse, ein Abschlusstraining mit ein paar Tests und einem Volleyball-Spiel, danach ein Booster gegen das Coronavirus – und dann ab in die Ferien.

Eine knappe Woche Auszeit gönnt Trainer Björn Harmsen seinen Schützlingen, nach vier Trainingstagen vom 27. bis zum 30. Dezember folgt ein zweiter Einschnitt über Silvester und Neujahr bis zum 3. Januar. „Auf die Pause freue ich mich sehr. Ich glaube, die haben wir uns alle jetzt verdient – und die ist auch ein bisschen nötig. Das waren jetzt anstrengende paar Monate“, sagte Adam Touray.

Acht Punkte Vorsprung auf Verfolger

Gebrauchen können der Center und seine Teamkollegen die Freizeit allemal. Zwölf Spiele, zwölf Siege, die Bilanz des Pro-B-Ligisten ist herausragend. Der Vorsprung auf die Verfolger ist nach der Niederlage der SBB Baskets Wolmirstedt schon auf acht Punkte angewachsen, einzig die Iserlohn Kangaroos können noch auf sechs Zähler heranrücken.

Eine hervorragende Ausgangslage, um sich nach 2019 erneut zum Hauptrunden-Meister der Nordstaffel zu krönen und damit von einem optimalen Startplatz in die Playoffs zu gehen. „Ich denke, man kann von uns noch sehr viel erwarten. Aber ich will jetzt auch nicht zu viel ausloben und Druck aufbauen. Wir werden sehen“, erklärte Touray.

Rijad Avdic zeigt seine Stärken

Die Baskets werden im Jahr 2022 die Gejagten sein, jeder Gegner will Münster die erste Niederlage zufügen. Auch Köln probierte es hartnäckig, stellte die Harmsen-Truppe vor Probleme. Doch mit dem erarbeiteten Selbstvertrauen und der individuell höheren Qualität überstand der Spitzenreiter auch den Härtetest am Rhein.

„Vielleicht war es vom Charakter her das Beste, was wir im letzten Monat, seitdem ich hier bin, gespielt haben. Es war ein Mentalitätsspiel, so gewinnt man, wenn es auf dem Feld zunächst nicht so läuft“, meinte Rijad Avdic. Der Neuzugang zeigt immer mehr, wie wertvoll er für das Team ist, sorgt mit seiner Emotionalität für viel Schwung im Baskets-Spiel – und ließ am Rhein mit einem Double-Double (zwölf Punkte, zehn Rebounds) auch Zahlen sprechen.

„Für Rijad hat es mich gefreut, weil er neu dabei ist. Er hat super Energie gebracht“, sagte Harmsen, der aus dem Kollektiv mit sechs zweistellig punktenden Akteuren noch Top-Scorer Jasper Günther („Ihn fand ich großartig“) und Andrew Onwuegbuzie („Hat ein super Spiel gemacht“) hervorhob.

"Ungeschlagen - das ist ein tolles Gefühl"

Münster ist im Flow, im Höhenflug, aus dem es nun in die Pause geht. Am 9. Januar folgt die nächste Aufgabe, dann bei den BSW Sixers. Unangenehm. Aber so weit wollten die Baskets jetzt noch nicht schauen.

Erst mal steht die Regeneration über Weihnachten an, das sie als Unbesiegbare feiern. Oder wie Ryan Richmond, der nach Kanada zu seiner Familie fliegt, sagte: „Ungeschlagen zu sein, ist ein tolles Gefühl. Vor allem so jetzt in die Pause zu gehen. Aber wir haben noch viel zu tun.“

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