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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Münsters Doppelpack in Dresden – WWU Baskets wittern Chance gegen Titans

Münster

Die WWU Baskets Münster wollen mit einer Leistungsteigerung aufwarten, am Donnerstag gastiert das Team aus der Pro A bei den Dresden Titans um 20 Uhr. Trainer Björn Harmsen hofft auf einen intensiven Auftritt in der Margon-Arena.

Hofft mit den Baskets auf ein Erfolgserlebnis in Dresden: Adama Touray (rechts) Foto: Jürgen Peperhowe

Eigentlich würde nur noch Preußen Münster am Samstag mit einer Partie bei Dynamo Dresden fehlen. Aber der Doppelpack aus Basketball und Volleyball tut es auch schon. Westfalen gastiert in Sachsen, die Heimteams sind favorisiert, aus Münster kommen die chancenreichen Außenseiter. Am Donnerstag um 20 Uhr machen die WWU Baskets den Anfang in der Margon-Arena, es geht gegen die Dresden Titans. Einen Tag später gibt der USC gegen den Dresdner SC seine Visitenkarte ab. „Wir wollen ein ordentliches Spiel abliefern, ein gutes Ergebnis wäre natürlich auch nützlich“, sagt Baskets-Coach Björn Harmsen.

Vechta war das Beste der Pro A

Eine gute Woche nach der derben Packung gegen Rasta Vechta (68:102) geht es nun erneut zu einer Mannschaft des gehobenen Formats. „Vechta ist die beste Mannschaft der Pro A“, stellt Harmsen fest und lockert dabei gleich auch mal ein wenig den „Würgegriff“ der Titans. Dresden hat zwar vier der letzten fünf Spiele gewonnen, das Kaliber von Rasta dürfte das Team aus Sachsen dennoch nicht haben. Das riecht nach einer Chance.

Obwohl Harmsen auch feststellt, dass die Titans zuletzt ihre knappen Spiele stets gewannen, das spülte sie in der Tabelle ins obere Drittel, das macht die Mannschaft selbstbewusst und stark. Trainer Fabian Strauß ist seit 2019 im Amt. Der 29-Jährige ist nicht nur jüngster Coach in der Pro A, sondern führte Dresden zweimal hintereinander zur Meisterschaft in der Pro B Süd – und im Sommer zum Aufstieg.

Harmsen erwartet die Titans „im Flow"

Harmsen zeigt Respekt vor der Leistung der Gastgeber, die gerade von der Dreier-Linie besondere Qualitäten besitzen. Schon gegen Trier hatten die WWU Baskets damit ihre Probleme. Harmsen fordert: „Wir müssen das sehr, sehr konzentriert verteidigen. Wir müssen auch unsere Intensität in einem Spiel höherbringen, höher als wir es gegen Vechta geschafft haben.“ Es gibt offenbar eine Reihe von Verbesserungsansätze beim Aufsteiger aus Münster.

Am 8. Januar kommt  Jena

Für die Baskets endet das Wettkampfjahr nun in Dresden, bereits am 8. Januar geht es im Heimspiel gegen Science City Jena weiter, dann in eigener Halle. Auch dies ist ein Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Möglicherweise wird Connor Harding dann wieder mit von der Partie sein. Die Nummer 13 der Baskets, im Durchschnitt gut für 9,9 Punkte und 3,5 Rebounds, laboriert an einer Bänderverletzung. Harmsen: „Wir schauen von Tag zu Tag bei ihm.“ Dresden kommt zu früh, gegen Jena könnte es dagegen schon passen.

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