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Basketball: 2. Bundesliga Pro A

Ende der Negativserie: WWU Baskets siegen 96:80 gegen Bremerhaven

Münster

Die Erleichterung war groß bei den WWU Baskets Münster nach dem 96:80 über die Eisbären Bremerhaven. Durch den Heimsieg beendete der Aufsteiger seine fünfteilige Negativserie. Richtig eng wurde es für die Gastgeber am Ende nicht mehr.

Gemeinsam stark in der Verteidigung: Andreas Seiferth, Connor Harding und Cosmo Grühn (v.l.) nehmen sich Bremerhavens Daniel Norl an – am Ende mit Erfolg. Foto: Jürgen Peperhowe

Die WWU Baskets Münster haben ihre Niederlagenserie beendet. Am Sonntagabend bezwang der Pro-A-Ligist die Eisbären Bremerhaven mit 96:80 (50:41) und feierte damit nach fünf Pleiten am Stück endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis. Ein ganz wichtiges mit Blick auf die kommenden Wochen mit Partien unter anderem gegen die Top-Teams aus Vechta, Tübingen und Jena. „Ich habe die Jungs beglückwünscht. Nicht nur zum Sieg, sondern auch dazu, dass sie in den letzten zwei Wochen so fokussiert trainiert haben und sich nicht von der Niederlagen-Serie haben beeinflussen lassen“, sagte Coach Björn Harmsen.

In der Vorbereitung hatten die Baskets einen Test bei den Eisbären gewonnen, viel Aussagekraft aber hatte das Ergebnis aus dem September nicht mehr. Münster ging schließlich mit den Negativerlebnissen von serienweise Niederlagen in die Partie – schon eine kleine Bürde, die der Pro-A-Neuling unbedingt loswerden wollte. Entsprechend engagiert und couragiert legte der Gastgeber also vor 1850 Zuschauern los, lag nach Dreier von Hilmar Petursson (12:6) und Stefan Weß (17:11/8.) mit sechs Punkten vorne. Mehr Vorsprung aber gestattete Bremerhaven den Hausherren nicht, bis tief ins zweite Viertel hinein blieb das Geschehen ausgeglichen. Matthew Frierson brachte den Gast nach gut 16 Minuten aus der Distanz in Führung (34:35), stachelte damit aber die Baskets an. Bis zur Pause trafen Petursson und zweimal Weß per Dreier, dazu war Andreas Seiferth nach einem Steal von Darien Jackson zur Stelle. Das Polster betrug zwischenzeitlich elf Zähler, Münster machte seine Sache ordentlich, ohne dabei die Sterne vom Adventshimmel zu holen.

Reischel hält dagegen

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Baskets an ihre Arbeitermentalität aus Halbzeit eins an, hielten dabei ihre Fehlerquote geringer als die Eisbären. Und als binnen weniger Augenblicke Cosmo Grühn und Weß von jenseits der Dreierlinie getroffen hatten (27.), eilte der in der Rebound-Statistik überlegene Gastgeber erstmals richtig davon. Jordan Jones stellte auf 72:51 – die höchste Führung bis hierher. Jarelle Reischel, mit 20 Punkten Bremerhavens Bester, hielt sein Team mit fünf Zählern zumindest einigermaßen in Sichtweite.

Der Abschlussabschnitt begann unspektakulär, in den ersten 150 Sekunden gab es auf beiden Seiten jeweils nur einen Korberfolg. Bitter aber für die Baskets, das Connor Harding – der Amerikaner war zu diesem Zeitpunkt mit zwölf Zähler Münsters Topscorer – bei einer Offensivaktion umknickte und vom Feld humpelte (33.). Aus dem Konzept aber geriet der Zweitliga-Novize dadurch nicht. Seiferth mit einer seiner typischen Korbaktionen und Jackson mit einem Dreier sorgten für einen ansteigenden Lärmpegel am Berg Fidel – und ganz nebenbei für die 80:63-Führung (35.).

Grün aus der Distanz

Für die Eisbären dagegen war das der Stimmungskiller, spätestens mit Grühns Distanztreffer zum 87:66 2:59 Minuten vor dem Ende war die Entscheidung gefallen. Mit Münster wie schon in der Vorbereitung als verdientem Sieger, erstmals seit dem 4. November durften die Baskets wieder zu „Sweeet Caroline“ ein Jubeltänzchen hinlegen. Das 96:80 tat richtig gut und war Balsam für die zuletzt doch leicht geschundene Seelen.

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