Das erste Geisterspiel des SCP

Alles für ein leeres Stadion

Münster

In 114 Jahren ihrer Geschichte ist es das erste Geisterspiel, bei dem die Preußen am Wochenende mitspielen. Alex Heflik, Leiter der WN-Sportredaktion, berichtet, wie er das Spiel erlebt hat.

Alexander Heflik

Ohne Fiebermessung geht nichts (oben links), ohne Papierkram auch nicht (unten links), der Fanprotest mit „Euer System ist krank“ hat es in die Arena geschafft, die VIP-Räume sind verwaist. Foto: Alexander Heflik

Zum Glück hatte mir meine Mutter, Gott hab sie selig, zumindest drei Handlungsanweisungen mit fürs Leben gegeben. Sie sagte viel zu oft: „Kämm dich, wasch Dir die Hände und halte die Ohren sauber.“ Keine schlechte Grundlage für den Besuch eines Fußballstadions, wenn ein Geisterspiel ansteht und man in den fast schon elitären Kreis der maximal 210 Personen im inneren Kern dieser Wahnsinn-Veranstaltung rutscht. In der Regel tummeln sich in der 3. Liga in Münster mehr als 6000 Menschen rund um das altehrwürdige Preußenstadion bei Heimspielen. Mein erstes Mal, echt ein Geisterspiel.

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