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Fußball: Regionalliga West

Pander und ein Unbekannter: Was sich in Preußens Gremien verändern soll

Münster

Die Strukturen ändern sich, die Aufgaben werden nicht kleiner. Preußen Münster bereitet eine Neuaufteilung der Gremien vor. Dabei spielen Ex-Profi Christian Pander, Aufsichtsrat Christoph Mangelmans und ein unbekanntes Gesicht eine Rolle.

Ex-Profi Christian Pander soll Anfang 2023 ins Präsidium von Preußen Münster aufrücken. Foto: Imago/Noah Wedel

Am Dienstag gehörte die Bühne einzig und allein dem im Januar ausscheidenden Präsidenten Christoph Strässer. Doch im Hintergrund hatten die Verantwortlichen längst einige Pflöcke für die Zukunft eingeschlagen. Eine gewisse Strukturveränderung in der Entscheiderzentrale hatte sich bereits angedeutet, nun wurden die verkündeten Ansätze um Namen ergänzt.

Schritt eins in der Reihenfolge betrifft den Aufsichtsrat. Der wird am 15. Januar auf der Jahreshauptversammlung gewählt. Der seit 2016 amtierende Vorsitzende Frank Westermann kandidiert ebenso wie Jürgen Becker, Wilfried Roth, Thomas Pfeifer und der im Sommer kooptierte Thomas Röttgermann (Erfahrung im Management der Bundesliga-Clubs Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg und Fortuna Düsseldorf) für einen Posten. Zudem lässt sich mit Tim Schwencke (Vorstandsmitglied der Saria-Gruppe aus Selm) ein sechster Anwärter aufstellen, der bisher in Münster noch weitgehend unbekannt ist.

Ex-Agravis-Chef scheidet altersbedingt aus

Weitere Bewerber können ihren Hut bis eine Woche vor der Versammlung in Hiltrup in den Ring werfen. Fünf weitere Mitglieder dürfen zudem nachträglich einberufen werden. So geschah es zuletzt zweimal mit Jochen Terhaar, der 2017 mit den wenigsten Stimmen nicht gewählt worden war. Der frühere SCP-Spieler steht erneut nicht als Kandidat zur Verfügung, wird aber möglicherweise nachträglich wieder berufen. Der frühere Agravis-Chef Clemens Große Frie, der seit 2016 dabei ist, scheidet altersbedingt aus, könnte aber temporär kooptiert werden, zumal er gerade im Bereich des Stadionprojekts wichtige Impulse gegeben hat. Ebenfalls nicht aufgestellt ist Christoph Mangelmans, der erst 2020 nachgerückt war.

Kommentar von
Thomas Rellmann:
Namhaft besetzt

Das hat aber einen guten Grund, denn der 39-Jährige dürfte einen Platz im Präsidium erhalten. Eine Satzungsänderung soll auf der Mitgliederversammlung die Erweiterung dieses Gremiums auf sieben Personen ermöglichen. Neben dem vorgesehenen künftigen Clubchef Bernward Maasjost kommt auch Ex-Profi Christian Pander, der seinem Jugendverein bereits seit geraumer Zeit als externer Berater zur Seite steht, neu in den Kreis. Bernd Homann, Burkhard Brüx und Siggi Höing wollen dabei bleiben. Finanzexperte Hans-Jürgen Eidecker, der die Konsolidierung der Preußen entscheidend begleitete, zieht sich hingegen zurück. Eine Stelle wäre, sofern das Plenum dem Antrag zustimmt, dann sogar noch frei.

Mangelsmans fungiert weiter als Allrounder

Thematisch ist Mangelmans wie schon im Aufsichtsrat als Allrounder eingeplant, der sich bei den Finanzen, im Sponsoring, bei den Fans und auch im Ausschuss Sport einbringen kann. Die Aufteilung der Schwerpunkte soll zumindest in Teilen neu geregelt werden, auch weil mit dem geplanten Leistungszentrum und dem Stadion-Umbau große Felder der Zukunft auf die Preußen zukommen.

„Wir wollen das Team um weitere Personen mit viel Know-How ergänzen, damit der eingeschlagene Weg noch erfolgreicher fortgesetzt werden kann“, sagt Aufsichtsratsboss Westermann, der für dieses Amt erneut, wie bereits bekannt war, zur Verfügung steht.

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