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Fußball: 3. Liga

Ex-Preuße Akono wechselt zum Bundesliga-Nachwuchsteam

Münster

Cyrill Akono, der sich bei Preußen Münster einst sogar in die deutsche U-19-Nationalmannschaft gespielt hatte, verlässt den SC Verl und wechselt innerhalb der 3. Liga zum Nachwuchsteam eines Bundesligisten.

Cyrill Akono (links) läuft künftig auch im Trikot von Borussia Dortmund auf, der Südkirchener und Ex-Spieler von Preußen Münster verstärkt die U23 des BVB in der 3. Liga. Foto: Imago/Dünhölter SportPresseFoto

Cyrill Akono wird ein Schwarzgelber: Der Angreifer wechselt innerhalb der dritten Liga vom SC Verl zum Ligakonkurrenten  Borussia Dortmund II. Dort hat der 22-jährige Südkirchener einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 unterschrieben.

„Wir waren schon im Sommer an ihm interessiert, umso schöner, dass es jetzt geklappt hat“, sagte Ingo Preuß, Sportlicher Leiter der U23 des BVB.

Nach Stationen bei seinem Heimatverein SV Südkirchen, beim VfB Waltrop und beim FC Schalke 04 wechselte Akono im Sommer 2016 zu den Preußen. Gleich in seiner ersten Saison trug er als Torschützenkönig einen großen Teil zum Aufstieg der U17 in die B-Junioren-Bundesliga bei. In der U19 erzielte Akono anschließend 20 Treffer in 30 Einsätzen.

DFB-Debüt und Ablöse für Preußen

Diese Leistungen blieben freilich nicht unbeachtet, Akono durfte im November 2017 seinen ersten Profivertrag in Münster unterzeichnen. Preußen-Coach Marco Antwerpen beförderte den jungen Stürmer, setzte ihn im April 2018 beim 1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden erstmals in der 3. Liga ein. Für Akono folgten weitere 17 Einsätze für den SCP (fünf Tore) – und die Einladung zur deutschen U-19-Nationalmannschaft. Sein erster und einziger Auftritt dort war ein 2:5 gegen Dänemark.

Im Sommer 2019 dann verließ der Südkirchener die Adlerträger und wechselte für eine kolportierte Ablöse von rund 300.000 Euro zum FSV Mainz 05. Dort spielte Akono aber nur für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Südwest (23 Spiele, vier Tore). Die nächste Station – ab Januar 2021 – hieß VfB Lübeck. Als Leihgabe machte Akono 16 Partien (drei Tore), bevor er fest von Mainz 05 zum SC Verl wechselte.

Auch unter dem Ex-Preußen Guerino Capretti als Verler Trainer verbuchte Akono zwölf Treffer in 44 Drittliga-Partien für sich – nun folgte der nächste Vereinswechsel. Und mit dem BVB-Nachwuchs geht es schnell in die Vollen: Ab dem 2. Januar absolvieren die Schwarzgelben im türkischen Belek ihr Trainingslager.

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