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Fußball

Hoffmeier trifft und begeistert: Was machen die anderen Ex-Preußen?

Münster

Marcel Hoffmeier und der SC Paderborn: Das passt bisher richtig gut zusammen. Am Wochenende traf der Sommer-Abgang von Preußen Münster für seinen neuen Club in der 2. Bundesliga. Und wie schneiden die anderen ehemaligen Münsteraner ab? Ein Überblick.

Von Jonas Austermann und Camillo von Ketteler

Bei Marcel Hoffmeier läuft's rund: Im Sommer wechselte der 23-Jährige von Preußen Münster zum Zweitligisten SC Paderborn und ist dort unumstrittener Stammspieler. Am Wochenende beim 3:0 gegen Jahn Regensburg traf Hoffmeier erstmals für seinen neuen Verein. Foto: Imago/Ulrich Hufnagel

Shootingstar, Senkrechtstarter – und jetzt auch noch Torschütze. Für Ex-Preuße Marcel Hoffmeier läuft es so richtig rund nach seinem Sommer-Wechsel zum Zweitligisten SC Paderborn. Beim 3:0-Heimsieg gegen Jahn Regensburg gelang dem 23-Jährigen sein erster Treffer in Liga zwei.

„Wir mussten viel investieren, sind aber recht gut ins Spiel gekommen. Dass ausgerechnet ich das 1:0 mache, ist natürlich umso besser und für mich persönlich das i-Tüpfelchen gewesen“, meinte Hoffmeier im Interview mit der „Sportschau“. Der „Kicker“ belohnte den Auftritt des ehemaligen Münsteraners mit der Note 2,0 und der bereits zweiten Nominierung für die Elf des Spieltags. Schon nach dem 1:0-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern hatte Hoffmeier diese Auszeichnung eingeheimst, ebenfalls mit einer 2,0.

Mit der Durchschnittsnote 3,0 für acht Einsätze belegt der Abwehrmann Platz 36 in der „Kicker“-Bestenliste, ist zudem elftbester Verteidiger der Liga. Und damit noch nicht genug: Die Fans des SC Paderborn wählten Hoffmeier nach dem 3:0 gegen Regensburg, das der ehemalige Teamkollege Henok Teklab übrigens live im Stadion verfolgte, zum Spieler des Spiels.

Hoffmeier: „Dafür ist es ein bisschen zu früh“

„Ich musste hart dafür arbeiten, in die Startelf zu kommen“, sagte Hoffmeier über seinen Start beim neuen Club. „In der Vorbereitung brauchte ich ein, zwei Wochen, um richtig reinzukommen. Aber mit der Zeit lief es ganz gut. Und ich kann mich nicht beschweren, dass ich jetzt spiele.“

Paderborns Trainer Lukas Kwasniok setzte bisher in allen acht Ligaspielen auf den Neuzugang. Hoffmeier stand stets in der Startelf und spielte durch, nur im DFB-Pokal durfte er beim 10:0 gegen den Oberligisten FC Einheit Wernigerode nach einer guten Stunde Feierabend machen.

Es läuft also – aber nicht nur bei Hoffmeier persönlich, sondern auch beim neuen Verein des Ex-Preußen. Mit 19 Punkten (sechs Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) ist Paderborn Tabellenführer vor dem Hamburger SV (18 Punkte). Diese Tatsache aber blenden Hoffmeier und seine Kollegen aus. Er erklärte: „Dafür ist es noch ein bisschen zu früh. Wir denken von Spiel zu Spiel, wie man es halt immer macht. Aber natürlich sind wir froh, dass wir da oben mitspielen und uns auch festsetzen konnten.“ Ein Start nach Maß eben, nicht nur für den Ex-Preußen Marcel Hoffmeier.

Wie sich Münsters weitere Sommer-Abgänge bei ihren neuen Clubs schlagen, haben wir in einer Bildergalerie zusammengefasst:

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