1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Preussen-muenster
  6. >
  7. Bindemann ragt bei Preußens Sechs-Tore-Spektakel heraus

  8. >

Fußball: Oberliga

Bindemann ragt bei Preußens Sechs-Tore-Spektakel heraus

Münster

Drei Treffer von Deniz Bindemann reichen der Reserve des SC Preußen Münster in der Oberliga gegen die SpVgg Vreden nicht zum Sieg - auch weil sich ein Ex-Preuße ebenfalls torhungrig zeigt.

Von Alexander Heflik

Unterstrich seine Torgefährlichkeit: Deniz Bindemann (links), hier im Zweikampf mit Kilian Heisterkamp, traf dreifach. Foto: Wilfried Hiegemann

So richtig glücklich war Kieran Schulze-Marmeling über diese Punkteteilung nicht. Fußball-Oberligist Preußen Münster II erreichte im Heimspiel gegen die SpVgg Vreden ein 3:3 (2:3), egalisierte einen 0:2- und 2:3-Rückstand. Doch Schulze-Marmeling sagte nach einer bunten Partie: „Unsere Leistung war nicht so gut, zufrieden bin ich nicht. Wir hatten die Chancen zum Sieg, auch nach dem 3:3.“

Dabei startete der Gast aus Vreden mit Vehemenz in die Partie. Luis Frieling, der vom SCP nach Vreden gewechselt war, setzte bereits nach sechs Minuten eine Duftmarke, nach einer Viertelstunde erhöhte Verwohlt auf 2:0. Schulze-Marmeling: „Wir wussten, dass Vreden mit langen Bällen und Kontern kommen würde.“ Dennoch waren die Hausherren zu Beginn nicht auf der Höhe.

Bindemann und Frieling liefern sich Duell

Doch dann kamen die Preußen besser ins Spiel. Die schnelle Antwort von Deniz Bindemann zum 1:2 war Gold wert, Elias Demirarslan hatte die Vorarbeit geleistet. Es sollte für die nun griffigeren Preußen noch besser kommen: Nach Vorarbeit von Nick Selutin glich Bindemann nach erst 22 Minuten wieder aus. 2:2.

Die große Beruhigung im Spiel blieb aber aus, auch weil Vreden überaus effektiv seine Möglichkeiten nutzte. Frieling war mit einem wunderbaren Treffer zur Stelle und winkte seinen Ex-Kollegen mit besten Grüßen zum 3:2 nach 31 Minuten zu.

Preußens Koopmann fliegt vom Platz

Nach der Pause zog sich Vreden zurück, überließ den Hausherren den Ball. Vom Ansatz war das jetzt besser, aber immer noch zu oft versuchte sich der SCP mit Flanken in Position zu bringen. Erst nach 81 Minuten war Bindemann mit dem 3:3 zur Stelle, erneut hatte Selutin die Vorarbeit geliefert. Vielleicht wäre das Fazit nach der wilden Fahrt durch diese Begegnung anders ausgefallen, wenn Luca Steinfeldt kurz vor Schluss das 4:3 markiert und Pascal Koopmann (87.) nach einem taktischen Foul nicht die Rote Karte gesehen hätte.

Preußen II: Walde – Pohl, Kloth, Cirak, Schacht (65. Kehl) – Korte (73. Koopmann) – Demirarslan (85. Sikorski), di Pierro (65. Steinfeldt) – Mause, Bindemann, Selutin (80. You)

Startseite
ANZEIGE