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Fußball: Regionalliga West

Preußen wollen in den 116. Geburtstag mit einem Sieg über Uerdingen reinfeiern

Münster

Einen Tag vor seinem 116. Geburtstag will der SC Preußen Münster sich und seine über 11 000 Fans im eigenen Stadion beschenken. Dafür muss „nur“ die Partie gegen den designierten Absteiger KFC Uerdingen gewonnen werden. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr, Trainer Sascha Hildmann strahlt dabei nach außen große Ruhe aus.

Von Alexander Heflik

Im Mittelfeld hatte Thomas Kok (Bild unten rechts) alles im Griff. Foto: Jürgen Peperhowe

„Dinner for one“, das 18-minütige Essen von Miss Sophie als schwarzweiß Fernseh-Klassiker ist im Vergleich zum SC Preußen ein Kindergeburtstag. Denn der SCP wird am Samstag 116 Jahre alt, abends zuvor wollen mehr als 11 000 Zuschauer dem Club am liebsten ein Ständchen bringen, wenn der KFC Uerdingen in die Schranken gewiesen werden könnte. Kein Dinner, keine Geburtstagsfeier, es würde eine riesige Preußen-Party werden, wenn der SCP dann am 14. Mai den Aufstieg in die 3. Liga schaffen würde. Das smarte reinfeiern nach dem Uerdingen-Spiel auf dem Stadion-Vorplatz wäre nur ein Vorgeschmack.

Nach Party und Feiern steht Sascha Hildmann nicht der Sinn. Je näher das „Grande Finale“ rückt, um so ruhiger und in sich gekehrter wirkt der 50-Jährige. Spaziergang oder ein bisschen Kür gegen Absteiger Uerdingen? „Wir müssen aufpassen. Einige hatten schon im Hinspiel einen Spaziergang erwartet“, blickt Hildmann zurück. Damals quälte sich der SCP zu einem 1:0-Auswärtssieg in Velbert, die Partie stand dabei kurz vor dem Abbruch durch die Sicherheitsbehörden.

Hidmann fordert Respekt vor Uerdingen

Hildmann fordert Respekt vor jedem Gegner, er glaubt: „Uerdingen hat richtig Bock in Münster zu spielen, sich zu zeigen, das geht doch allen Teams so. Uerdingen ist unberechenbar, das wird kein Selbstläufer.“

Henok Teklab (oben rechts) ist aktuell in Topform. Foto: Jürgen Peperhowe

Wobei der SCP nahezu aus dem Vollen schöpfen kann, nur die Langzeitverletzten Lukas Frenkert und Dennis Daube fehlen. Thorben Deters hat noch Trainingsrückstand und wird erst in Wiedenbrück wieder zum Kader stoßen. „Wir haben eine gute Startformation gefunden“, verspricht Hildmann keine Experimente. Zudem erklärt er: „Die Qualität, die von der Bank bei uns kommen kann, tut uns gut.“ Er meint explizit Spieler wie Deniz Bindemann, Manuel Farrona Pulido oder Jannik Borgmann, die ohne Anlauf beim herausragenden 3:0-Erfolg am Sonntag in Oberhausen eingewechselt wurden. Es sieht gut aus, nein prächtig für die Preußen aus Münster. Denn Luke Hemmerich und Jules Schwadorf haben die Verletzungen oder Blessuren aus dem letzten Spiel überwunden. Hildmann grinst, und stimmt da zu: „Vielleicht ist jeder Spieler in dieser Phase noch ein Stückchen schneller fit als sonst.“

Münster: Schulze Niehues – Schauerte, Ziegele, Hoffmeier, Hemmerich – Kok – Remberg, Schwadorf – Langlitz, Wegkamp, Teklab.

Mit Julian Schauerte, Marvin Thiel und Alexander Langlitz ist ein Trio von Gelbsperren bedroht.

Liveticker ab 18.30 Uhr unter www.wn.de/scp

SCP sagt "sorry"

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