1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Preussen-muenster
  6. >
  7. Erlebte große Momente: Preußen-Anzeigetafel abgebaut – neue soll bald folgen

  8. >

Fußball: Regionalliga West

Erlebte große Momente: Preußen-Anzeigetafel abgebaut – neue soll bald folgen

Münster

Eine gute Dekade hat sie gedient, nun wurde die Anzeigetafel im Preußenstadion abgebaut. Der SCP nutzte die Heimspielpause für die Renovierung, die neue Tafel soll schon bald stehen.

Von Alexander Heflik

Dienst getan, den Bauarbeiten noch getrotzt, dann abgerissen: Hier entstehen Schallschutzwände – und eine neue Anzeigetafel soll kommen. Foto: Alexander Heflik

Jetzt ist sie weg, praktisch über den Rängen thronenden Anzeigetafel – und die Westkurve eingeebnet. Aber, und das hoffen alle Verantwortlichen: Bereits zum Heimspiel von Preußen Münster am 12. November gegen den Wuppertaler SV soll die Lärmschutzwand, die bis zur Erstellung einer neuen Tribüne aufgebaut wird, mit einer „nigelnagelneuen“ Anzeigetafel in Betrieb sein.

„Die alte wurde abgebaut und demontiert am Montag, die Fundamente für den Lärmschutz sind gegossen. Läuft alles nach Wunsch, ist die neue LED-Anzeige gegen Wuppertal in Betrieb“, erklärt Clubsprecher Marcel Weskamp eine ambitionierte Planung. Eine knappe Dekade verrichtete die bisherige Anlage in der Westkurve – zwischen den brachliegenden Stehplätzen hinter dem fast schon vergessenen Einlauftunnel und dem Gäste-Block – ihre Arbeit. Standesgemäß wurde die Lichttafel vor 16 269 Zuschauern am 30. Oktober 2012 in Betrieb genommen. Damals verlor der Ex-Drittligist in der 2. Runde des DFB-Pokals mit 0:1 gegen den FC Augsburg. Zuvor hatte der SCP in einem Spektakel mit Verlängerung mit 4:2 gegen Werder Bremen triumphiert. Der erste Torschütze, der auf der Anzeigetafel aufgeführt worden war, hieß Jan-Ingwer Callsen-Bracker – das reichte für einen 1:0-Sieg des FCA und den Einzug in das Achtelfinale. Münster wurde von Pavel Dotchev und seinem Assistenten Babacar N’Diaye betreut. Unvergessen blieben den Fans aufblinkende Ergebnisse aus Derby-Siegen gegen den Osnabrück oder Arminia Bielefeld.

Umbauarbeiten gehen sichtbar voran

Nun gehen die Umbauarbeiten im Preußenstadion sichtbar voran. Die Westkurve, nicht selten als der vielleicht größte Schandfleck im schon knapp 100 Jahre alten Stadion benannt, wird aufgeräumt. Hinter der Schallwand, die auf fünf Meter Höhe gezogen wird, ist alles für den Umbau vorbereitet. Der Rat wird am 14. Dezember den Fahrplan für die Generalüberholung fixieren. Die Firma Goracon Systemtechnik aus Steinfurt zeichnet für die neue LED-Anlage verantwortlich. Referenzen, wie es so schön heißt, sammelte das Unternehmen aus dem SCP-Sponsorenpool auch bei Eintracht Frankfurt, dem SV Wehen Wiesbaden oder der SpVgg Greuther Fürth im Profifußball-Bereich wie auch beim damaligen Handball-Zweitligisten TV Emsdetten. Wobei Goracon beim SCP bereits den Presse- und Teambesprechungsraum gestaltet hat und auch im Bereich Hospitality oder der Logen tätig ist.

In naher Zukunft soll diese möglichst mal wieder ein 3:1 über Arminia Bielefeld anzeigen. Foto: Jürgen Peperhowe

Da die Preußen in der Liga nach dem letzten Heimspiel gegen den 1. FC Düren am vergangenen Samstag eine dreiwöchige Heimspielpause haben, wurde die Zeit nun punktgenau genutzt, damit das neue Bauwerk möglichst gegen den WSV schon in Betrieb sein kann. Zuvor aber ist der Aufstiegsfavorit nun zweimal in der Fremde gefordert. An diesem Samstag bei Fortuna Düsseldorf II und acht Tage später bei Fortuna Köln – zwei knüppelharte Aufgaben.

Startseite
ANZEIGE