Fußball: Regionalliga West
Ex-Preuße Dadashov in Torlaune, Bestwert bei Alemannia Aachen
Münster
Der Ex-Preuße Rufat Dadashov, der bei Schalke 04 II aktiv ist, und Anton Heinz von RW Oberhausen teilen sich nach zwei Spieltagen den ersten Platz im Torjägerranking. Nicht schlecht war auch die Kulisse im Nachbarschaftsderby zwischen Alemannia Aachen und dem 1. FC Düren – die Lage der Liga.
Die beste Kulisse der Saison in der noch taufrischen Regionalliga hat nun Alemannia Aachen verbucht. Keine 40 Kilometer liegen zwischen den Orten, die Mannschaft aus der Kaiserstadt war mal Deutscher Vizemeister (1969), der 1. FC Düren stieg gerade aus der Oberliga auf, am Ende sahen 11 600 Zuschauer das Aufeinandertreffen im Tivoli. Und ein 2:2. Das schraubte die Gesamtbesucherzahl an diesem noch nicht kompletten Spieltag auf 18 882 und durchschnittlich 2697 in den sieben Partien.
Preußen Münsters 1:0-Sieg in Wiedenbrück verfolgten 1581 Menschen, nur der Sieg zählte. Das Team von Trainer Sascha Hildmann ist damit nur noch eines von fünfen, die noch verlustpunktfrei sind. Auch Schalke 04 II landete mit dem 3:1 beim 1. FC Köln II den zweiten Sieg und ist härtester Begleiter der Preußen.
Oberhausener jagt Ex-Preußen
Rufat Dadashov erzielte seine Saisontore zwei und drei. Schickt sich der Ex-Preuße mit seinen 30 Jahren an, die Torjägerkrone zu erobern? Der Start war jedenfalls prächtig, Dadashov trifft, Schalke gewinnt. Neben dem Nationalspieler aus Aserbaidschan, der zwischen 2018 und 2022 in 52 Drittliga-Spielen für Münster 14 Treffer erzielte, steht auch der Oberhausener Anton Heinz bei drei Toren.
Rödinghausen holt am 10. August nach
Also, Münster und Schalke ungeschlagen, dazu kommen nur noch der SV Rödinghausen, 1. FC Kaan-Marienborn und SV Lippstadt. Rödinghausen und Aufsteiger Kaan-Marienborn waren im DFB-Pokal im Einsatz, sie holen ihre verpassten Punktspiele am 10. August nach.
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