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Fußball: Regionalliga West

„Spielen Männerfußball“: Preußen vor Duell mit Fortuna Düsseldorf II gewarnt

Münster

Vier Mal in Folge gewann der SC Preußen Münster gegen Fortuna Düsseldorf II. Folgt der fünfte Streich am Samstag im Gastspiel am Flinger Broich? SCP-Trainer Sascha Hildmann ist zuversichtlich, bis auf die Langzeitverletzten hat er alle Mann an Bord.

Von Alexander Heflik

Preußen-Kapitän Marc Lorenz (rechts) will mit den Preußen weiter auf der Siegerstraße bleiben. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Sieg gegen Düren vor knapp einer Woche war so etwas wie Entwarnung. Oder eine Art Erleichterung. Die Preußen aus Münster hatten ein Tief mit drei sieglosen Partien in der Regionalliga zumindest aus Ergebnissicht beendet. Kurzes Durchatmen, schütteln, aber dann wurde gleich die nächste Aufgabe avisiert. Münster gastiert am Samstag um 14 Uhr im Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich und trifft dabei auf die nächste „Wundertüte“ mit Fortuna Düsseldorf II.

Wundertüte? Na klar, jede Zweitvertretung darf das für sich in Anspruch nehmen. Kommen Spieler aus dem Bundesliga-Aufgebot herunter – wie das im Spiel Borussia Mönchengladbach II beim 1:1 der Fall war? Werden Spieler hochbeordert, wie beim abgebrochenen Auswärtsauftritt gegen Schalke 04, laufen die Planungen der Preußen schnell mal ins Leere. „Wir hatten Düren gegen Fortuna Köln gesehen, da haben sie hoch angegriffen und offensiv gespielt“, sagt zu solchen Entwicklungen SCP-Coach Sascha Hildmann. Um dann im Spiel festzustellen, dass Aufsteiger Düren am vergangenen Samstag in Münster versuchte einen„Bus zu parken“ – Düren dachte und agierte ausschließlich defensiv.

Generationenduell am Flinger Broich

Wenn der SCP am Samstag in Düsseldorf antreten wird, dann ist das auch ein Generationen-Vergleich. Die Fortuna ist die jüngste Mannschaft der Regionalliga mit einem Durchschnittsalter von 21,5 Jahren. Auf der anderen Seite die Preußen, mit 28,6 Jahren die älteste Auswahl in der Regionalliga.

SCP-Trainer Sascha Hildmann warnt vor U-23-Teams wie dem kommenden Gegner auf Düsseldorf. Foto: Jürgen Peperhowe

Aber Hildmann warnt davor, die jungen Düsseldorfer als verspielten Haufen abzutun: „Typische U-23-Mannschaften sind körperlich präsent und spielen Männerfußball. Das gilt auch für die Fortuna.“ Dass da ein besseres Juniorenteam auf die Preußen trifft, damit sei nicht zu rechnen. Vielmehr befinden sich die Düsseldorfer im Aufwind. Ein großer Aderlass von der Fortuna-Erstvertretung, die am Samstag bei Holstein Kiel fast zeitgleich antritt, ist nicht zu erwarten. Angreifer Marcel Mansfeld dürfte gegen Münster allerdings „unten“ bleiben.

Frenkert im Mannschaftstraining

Beim SCP meldete sich am Donnerstag Lukas Frenkert nach mehrmonatiger Verletzungspause im Mannschaftstraining zurück, Ende November könnte er sich an einen Einsatz herangetastet haben. Dagegen wird Manfred Kwadwo in diesem Jahr nicht mehr für Münster spielen. „Diese Prognose wage ich. Wir müssen seinen Verletzungsproblemen auf den Grund gehen“, erklärt Hildmann. Der fragile Flügelstürmer soll langsam wieder aufgebaut werden. Der 27-Jährige kam im Sommer 2021 zum SCP, absolvierte seitdem aber erst zwölf Pflichtspiele für Münster.

Und auch Dennis Daube, der sich vor 14 Monaten einen Kreuzbandriss zuzog, erlitt einen Rückschlag und ist weit vom Mannschaftstraining entfernt. Ansonsten blieb der SCP von weiteren personellen Sorgen dieser Tage allerdings verschont.

Münster: Schulze Niehues – Koulis, Kok, Hahn – Teklab, Remberg, Grote, Lorenz – Oubeyapwa, Wegkamp, Bouchama.

Liveticker aus dem Stadion ab 13.30 Uhr unter www.wn.de/scp

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