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Fußball: Regionalliga West

Lage der Liga: Mutmaßlicher Rassismus-Skandal in Wattenscheid

Während sich Alemannia Aachen sowie die zweiten Mannschaften von Borussia Mönchengladbach und des FC Schalke 04 in die Verfolgerrollen begaben, gab es andernorts in der Regionalliga einen Skandal. In Wattenscheid wurde der Schiedsrichter rassistisch beleidigt.

Schiedsrichter Jonah Besong Foto: www.Imago

Der erneute Punktverlust von RW Oberhausen bei der SG Wattenscheid 09 (1:1 nach hektischer Schlussphase) rückte am Samstag schnell in den Hintergrund. Denn ein unbekannter Zuschauer soll Schiedsrichter Jonah Besong nach Abpfiff rassistisch beleidigt haben. Der Referee erstattete Anzeige. Die Gastgeber positionierten sich eindeutig und wollen den Täter ausfindig machen und für die Zukunft aus der Lohrheide ausschließen.

RWO hat nun seit dem 3:2 über die Preußen vor drei Wochen nicht mehr gewonnen und muss immer weiter abreißen lassen. Dafür haben sich andere Verfolger des Spitzenreiters in Stellung gebracht. Allen voran Alemannia Aachen durch ein 3:1 im Top-Spiel gegen den bisherigen Zweiten SV Rödinghausen. Aber heimlich auch zwei Zweitvertretungen. Die von Borussia Mönchengladbach gewann das Verfolgerduell gegen den SV Lippstadt mit 4:2, noch deutlicher machten es die Talente des FC Schalke 04, die beim 1. FC Bocholt 8:2 siegten. 6:0 stand es zur Pause, 7:0 nach einer Stunde, ehe der Gelsenkirchener Joey Müller Gelb-Rot sah. Wer weiß, wie das Scheibenschießen zu elft weitergegangen wäre ...

Der nächste SCP-Gegner Wuppertaler SV behauptete Rang fünf durch den dritten Sieg in Serie (4:1 gegen Fortuna Düsseldorf II). Einen Befreiungsschlag landete der 1. FC Düren mit dem 2:1 bei RW Ahlen, im Keller trennten sich SV Straelen und der 1. FC Köln II 0:0, der 1. FC Kaan-Marienborn gewann 2:1 beim SC Wiedenbrück.

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