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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Rückkehrer Frenkert: „Atmosphäre begeistert mich jedes Mal aufs Neue“

Der Dauer-Pechvogel des Jahres hieß bei Preußen Münster hieß Lukas Frenkert. Für den Verteidiger gab es aber einen versöhnlichen (Heim-)Abschluss. Er durfte für zwei Minütchen in der Nachspielzeit ran und legte ein Tor vor. 

Von Thomas Rellmann

Lukas Frenkert (r.) hat sich nach zwei langwierigen Verletzungen wieder zurückgekämpft und feierte beim Heimsieg von Preußen Münster gegen den SC Wiedenbrück sein Comeback. Foto: Jürgen Peperhowe

Schultereckgelenksprengung Anfang März, Knöchelbruch im Juni – nun feierte Lukas Frenkert sein Kurz-Comeback, und das gleich mit einem Assist. Er sagte: „Dieses Publikum reißt einfach mit. Als ich am Ende reinkam, ging es nicht mehr um Taktik, sondern nur noch um Kampf und Leidenschaft. Da hilft die Kulisse enorm.“

Sie wollten unbedingt 2022 noch mal spielen. Haben Sie wirklich noch dran geglaubt?

Frenkert: Klar, ich freue mich jetzt total, weil ich hart gearbeitet habe, um wieder nah am Team zu sein nach all den Rückschlägen in diesem Jahr. Es gehört vielleicht zu einem Fußballerleben dazu. Wichtig ist: klar im Kopf bleiben, sich zurückkämpfen und auf diesen Moment vorbereiten.

Ging es wie runter wie Öl, dass Ihnen alle dieses Comeback gönnen?

Frenkert: Ja. Die Atmosphäre hier begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Gerade, wenn man es so lange wie ich nicht erlebt hat, ist die Unterstützung unglaublich.

Greifen Sie nach der Winterpause voll an?

Frenkert: Viel ausruhen werde ich mich nicht. Ich will den Rest der Konditionsrückstände aufholen. Aber ich fühle mich fit, will das weiter ausbauen und mit Schwung ins Jahr 2023 starten.

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