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Fußball: Regionalliga West

Preußens Mission beginnt gegen Wattenscheid – mit neuer Abwehrkette

Münster

Preußen Münster startet in die neue Saison. Im eigenen Stadion wird am Samstag um 14 Uhr mit Ex-Bundesligist Wattenscheid 09 ein Aufsteiger erwartet. Trainer Sascha Hildmann wird dabei eine komplett neuformierte Abwehrreihe präsentieren.

Von Alexander Heflik

Preußen Münster nimmt am Samstag die Mission Aufstieg in Angriff, Alexander Langlitz (rechts) ist gesetzt - aber weiter hinten als bisher. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Verantwortlichen von Preußen Münster geben sich fokussiert und gelassen. Nach fünfwöchiger Vorbereitung und 70 Tage nach der denkbar knapp verpassten Meisterschaft startet nun die „Mission Aufstieg“.

Die Regionalliga West erlebt dabei mit dem Heimspiel des SCP gegen Aufsteiger Wattenscheid 09 ein Aufeinandertreffen von Traditionsclubs. Am Samstag um 14 Uhr erwartet Münster die Gäste, 4500 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt, bis zu 6500 Zuschauer werden erwartet, davon rund 350 aus Wattenscheid. Mancher Regionalligist würde sich freuen, wenn er in der gesamten Saison 6500 Zuschauer zusammenbekommen würde bei Heimspielen.

Hildmann muss Deters ersetzen

Trainer Sascha Hildmann predigt derweil, dass er angespannt sei, aber nicht nervös: „Null.“ Sagt er. Was wiederum kaum zu glauben ist, wenn man den 50 Jahre alten Fußballlehrer an der Seitenlinie erlebt. Vielmehr will er damit zum Ausdruck bringen, dass für den Moment alles getan ist. Dennis Daube (Kreuzbandriss), der nicht vor Ende August ins Mannschaftstraining zurückkehren wird, Lukas Frenkert, der im November ein Comeback nach einer Sprunggelenksfraktur anstrebt, sowie der von Corona genesene Thorben Deters fehlen.

Doch der Rest der Meute hat voll mitgezogen, alle sehnen den Saisonstart herbei, der Trainerstab freut sich über messerscharfen Konkurrenzkampf. Gleichzeitig aber sei der Teamgeist fast schon sensationell, hört man aus dem Team. Hildmann weiß auch, dass mit zunehmender Saisonzeit die Unzufriedenheit der Reservisten besonderer Beachtung bedarf. Aber im Hier und Jetzt wirkt alles beim Topfavoriten Nummer eins austariert und geschmeidig.

Macht „Gewinner“ Bouchama das Rennen?

„Drei, vier Härtefälle haben wir schon“, erklärt Hildmann. Allein der Kampf um die Vertretung von Deters, des elffachen Torschützen der Vorsaison, ist kompliziert. Darius Ghindovean könnte die Rolle im offensiven halblinken Mittelfeld bestens übernehmen, hat sich aber mit einer Ampelkarte im vorletzten Testspiel aus dem engsten Kreis katapultiert.

In der Generalprobe gegen SC Spelle-Venhaus (3:0) fehlte er gesperrt, nun muss er sich neu anbieten. Neuzugang Dennis Grote hätte bessere Chancen, aber vermutlich macht Yassine Bouchama das Rennen. Der 25-Jährige kam vom VfB Homberg und ist eine der positiven Überraschungen.

So heißt die neue Abwehrkette

Und hinten, in der Innenverteidigung? Niko Koulis hat offenbar etwas bessere Karten als Simon Scherder, das SCP-Urgestein. Gerade die Abwehr scheint generalüberholt, Alexander Langlitz kehrt als Rechtsverteidiger zurück. Koulis, Alexander Hahn und Kapitän Marc Lorenz sind neu im Club. „Das werden wir jetzt anders spielen“, verspricht Hildmann. Und: „Das wird nicht schlechter als in der Vorsaison werden.“

Regionalliga-Meister seit 2009

Ganz vorne: Andrew Wooten ist gesetzt, Shaibou Oubeyapwa dürfte über rechts kommen, nur Henok Teklab hielt von den Altgedienten die Stellung links. Hildmanns Botschaft jedenfalls lautet: Wattenscheid kann kommen, Münster ist bereit.

Münster: Schulze Niehues – Langlitz, Koulis, Hahn, Lorenz – Remberg, Kok, Bouchama – Oubeyapwa, Wooten, Teklab.

Schlechte Nachricht für Kartenkäufer an der Tageskasse. Es gibt wieder den Zuschlag von drei Euro. Tickets können aber bis kurz vor Spielbeginn online geordert werden, dann entfällt der Zuschlag.

Liveticker am Samstag ab 13.30 Uhr hier.

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