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Fußball: Regionalliga West

Hildmanns Heimkehr: Baut Preußens Coach seine Serie am Tivoli aus?

Münster

Preußen Münster gastiert am Samstag um 14 Uhr bei Alemannia Aachen. Über 10 000 Zuschauer werden erwartet. Das Team von Sascha Hildmann kann in dem Nachholspiel die Tabellenspitze nicht verlieren, sondern im besten Fall auf sieben Zähler ausbauen.

Von Alexander Heflik

Wieder erste Wahl bei den ungeschlagenen Preußen in der Mittelfeldzentrale: Dennis Grote (rechts) Foto: Jürgen Peperhowe

Für Sascha Hildmann ist es eine Art Heimkehr. Aachener Straße, gegenüber vom alten Tivoli, hat er als Zweitliga-Profi gewohnt. Das ist 20 Jahre her. Nun, am Samstag, nimmt die Reisegruppe des SC Preußen Münster die gut zweistündige Busfahrt in Angriff, um 14 Uhr erfolgt der Anpfiff der Regionalliga-Nachholpartie im „neuen Tivoli“. Hildmann ist jetzt Coach der Preußen, er ist Cheftrainer des Spitzenreiters, mit einem Sieg in Aachen würden die Preußen ihre Rolle als Meisterschaftsfavorit Nummer eins praktisch zementieren und erhärten lassen.

„Sie werden sich nicht verstecken“, vermutet Hildmann, und meint die Alemannen. Die wissen um die Unterstützung der voraussichtlich über 10 000 Fans. Aber auch über 1000 Preußen-Anhänger nehmen den Weg in die Kaiserstadt auf sich. Aachen gegen Münster dürfte eines des stimmungsreichsten Punktspiele dieser Saison werden. Die Gäste sollten darauf vorbereitet sein. Keine Frage.

Preußen-Coach Hildmann: „Alle wollen das“

Aber eine Woche nach dem so wichtigen 1:0-Heimerfolg über den SV Rödinghausen, dem 22. Punktspiel ohne Niederlage in Serie, strotzt der SCP-Clan vor Selbstbewusstsein. Bis auf sieben Punkte könnte der Vorsprung anwachsen bei einem Sieg, selbst im Falle einer Niederlage sind es noch deren vier. Hildmann sagt, dass sich die Konkurrenz die Finger danach leckt, als erster wieder gegen Münster gewinnen zu dürfen. Soweit ist es jetzt schon gekommen. Hildmann: „Alle wollen das.“ Nur nicht die Preußen eben.

Münster wird beim Verfolger, als der sich Alemannia Aachen durchaus sehen darf, wieder auf Henok Teklab zurückgreifen. Der Flügelstürmer hat die ganze Woche trainieren können. Er ist mehr als eine Alternative. Andrew Wooten bastelt derweil an seinem Comeback noch, Joel Amadi, Lukas Frenkert und Dennis Daube sind Langzeitverletzte. Bei Manfred Kwadwo ist die Lage unklar, wie lange er mit seiner Oberschenkelblessur ausfällt.

Aachen schon lange viertklassig

Aber Grund zur Klage hat bei den Preußen keiner, die Reservebank genügt immer noch höchsten Ansprüchen. Nach dem Sieg über Rödinghausen ist anzunehmen, dass Sascha Hildmann in Aachen keine große Rotation in der Startelf einleiten wird. Das Feld ist jedenfalls bestellt für einen spektakulären Regionalliga-Nachmittag am Aachener Tivoli.

SCP: Schulze Niehues – Langlitz, Scherder, Hahn, Lorenz – Grote – Remberg, Bouchama – Oubeyapwa, Wegkamp, Deters

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