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Fußball: Regionalliga West

Springt Preußen Münster gegen Wiedenbrück an die Spitze?

Münster

Der SC Preußen Münster trifft bereits am Freitagabend (19 Uhr) auf den SC Wiedenbrück. Dieser Termin bietet die Gelegenheit, wieder auf Platz eins zu klettern - zumindest vorrübergehend. Trainer Sascha Hildmann schiebt solchen Gedankenspielen einen Riegel vor.

Von Alexander Heflik

Mit dem SC Preußen in den letzten Wochen im Aufwind: Gerrit Wegkampf (rechts) erzielte bislang sieben Saisontore. Foto: Jürgen Peperhowe

Sascha Hildmann, der Trainer des SC Preußen Münster, sah das genauso wie Gerrit Wegkamp, der Angreifer des Fußball-Regionalligisten. Man habe eben doch kein Auge für den Augenblick, für die Chance auf Platz eins in der Tabelle.

Vom 4. bis 6. Spieltag hatte es den SCP bereits bereits nach ganz oben gespült. Nun also könnte ein Sieg über den SC Wiedenbrück, Anstoß ist um 19 Uhr im Preußenstadion, die Hausherren im Flutlicht auf den Platz an der Sonne bugsieren – für zumindest knapp 19 Stunden, falls RW Essen am Samstag der Konter gegen den SV Rödinghausen gelingen sollte.

Hildmann: "Das spielt keine Rolle"

„Daran denke ich nicht, das spielt keine Rolle in meinen Überlegungen“, weist Hildmann alle Theorien in diese Richtung zurück. Auch als Motivationsspritze für sein Team, für eine etwaige Ansprache benötigt er das nicht, seine Spieler würden die Rangfolge in der Liga aus dem Effeff kennen. Und: „Wenn die Konstellation vor dem letzten Spieltag so wäre, dann würde ich das anders sehen.“

Bis zum letzten Spieltag bleiben noch 21 Partien, 63 Punkte sind noch zu verteilen. Auch Angreifer Wegkamp, der nach Pamperskicker-Jahren beim SV Suddendorf-Samern im Kreis Bad Bentheim, dem VfL Osnabrück und über Bayern München nun beim SCP gelandet ist, sieht das ähnlich. Vermutlich soll es von Demut und Respekt vor der morgigen Aufgabe zeugen, gleichzeitig auch Beleg für den großen Fokus sein, denn der SCP will am 38. Spieltag auf Platz eins stehen. Die Partie gegen Wiedenbrück ist dabei auch nur eine Etappe auf dem Weg dorthin. Aber eine schwere.

Ein Duo fehlt Preußen Münster vorerst

„Wiedenbrück hat sehr starke Ergebnisse erreicht, spielt eine tolle Runde, ist sehr kompakt“, zieht Hildmann den Hut vor dem Gegner. Und verspricht den erwarteten 4500 Zuschauern aber auch: „Wir müssen unser bestes Spiel auf den Platz bekommen.“

Der Gegner:
SC Wiedenbrück

Allerdings wird dann, und vermutlich bis zur Winterpause, Abwehrspieler Jannik Borgmann fehlen. Der Schlaks aus Emsdetten zog sich im Training einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und fällt aus. Zudem muss Angreifer Deniz Bindemann (Muskelprobleme in der Wade) passen. Dafür dürfte sich in der kommenden Woche mit Manfred Kwadwo ein Langzeitverletzter im Teamtraining zurückmelden. Ein gutes Zeichen.

So läuft der Stadioneinlass bei Preußen Münster

Stadioneinlass: „Am Spieltag ändert sich für unsere Zuschauer gar nichts“, sagt Medienchef Marcel Weskamp. Aber, so der Wunsch des Vereins: „Wir appellieren an alle, so oft es geht, eine Maske zu tragen, um sich selbst und andere zu schützen.“ Zudem dürfen unter den aktuell gültigen Bestimmungen Jugendliche bis 15 Jahre „ungehindert ins Stadion“.

Der SCP sei stolz darauf, so Weskamp weiter, dass die Spieler von U 23 (Oberliga) sowie den Bundesliga-Nachwuchsteams (U 19 und U 17) nahezu komplett durchgeimpft seien. Für die Profi-Mannschaft gilt das dabei zu „100 Prozent“. Da hat der SCP einiges richtig gemacht.

So könnten die Preußen spielen: Schulze Niehues - Schauerte, Ziegele, Hoffmeier, Thiel - Remberg, Klann, Deters - Pulido, Wegkamp, Teklab.

Den Liveticker finden Sie am Freitag ab 18.30 Uhr auf wn.de/scp.

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