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Fußball: Westfalenpokal

Ziel vor Augen - Preußen verzichten gegen Verl auf Schongang

Münster

Für Preußen Münster steht am Mittwochabend das Halbfinale im Westfalenpokal an. Der Weg ins Finale und gen DFB-Pokal führt über den Drittligisten SC Verl - und Trainer Sascha Hildmann betont die Wichtigkeit der Partie.

Von Alexander Heflik

Dauerbrenner beim SC Preußen: Rechtsverteidiger und Kapitän Julian Schauerte (2. von links) absolviert Pflichtspiel Nummer 113. Foto: Jürgen Peperhowe

Sascha Hildmann, der Trainer von Preußen Münster, ließ keinen Zweifel daran, wie wichtig das Westfalenpokal-Halbfinale am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen Drittligist SC Verl wird.

Er erinnerte an das vergangene Jahr, an den überraschend klaren 3:0-Auswärtssieg beim Favoriten, ebenfalls im Halbfinale, den späteren Finalerfolg und den Einzug in die Hauptrunde mit zwei Spielen gegen die Bundesligisten VfL Wolfsburg und Hertha BSC. Hildmann: „Das haben alle noch im Hinterkopf. Wir wollen gewinnen, wir wissen, wie wichtig das Spiel ist.“

Dominik Klann und Manuel Farrona Pulido fehlen erneut mit einer Corona-Infektion. Kräfte schonen im Sinne des Aufstiegskampfs in der Regionalliga West kommt ihm nicht in den Sinn. Alle brennen auf dieses Spiel bei den Preußen – wobei „nur“ knapp 1200 Karten im Vorverkauf an die Fans gebracht wurden.

Preußen hofft auf Maskenträger

Verl wird wohl kaum eine große Gruppe mit ins Preußenstadion bringen. Auch wenn nahezu alle Beschränkungen wegfallen, appelliert der SCP weiterhin an die Zuschauer, möglichst Masken zu tragen, vorsichtig zu sein und Hygiene-Maßnahmen einzuhalten.

Die eher reservierte Resonanz beim Kartenvorverkauf hängt auch damit vielleicht zusammen, dass der Fußball- und Leichtathletik-Verband (FLVW) via Facebook einen Livestream der beiden Halbfinals zeigt. Nicht nur in Münster wird gespielt, sondern auch SV Rödinghausen gegen RW Ahlen findet statt.

Die Sieger, die spätestens nach regulärer Spielzeit und Elfmeterschießen ermittelt sind, treffen im Finale Mitte nächsten Monats aufeinander, vermutlich am 26. Mai. Eine Verlängerung wird es an diesem Mittwoch nicht geben. Spannung garantiert.

Verl mit Berzel, Akono und Grodowski

Verl gastiert mit einer kleinen, feinen Ehemaligen-Delegation des SCP in Münster. Zwar wurde Trainer Guerino Capretti beurlaubt, der Ex-Kapitän der Preußen (2008 bis 2010) ist mittlerweile bei Zweitligist Dynamo Dresden tätig. Dafür aber finden sich mit Innenverteidiger Aaron Berzel sowie dem Angriffsduo Cyril Akono und Joel Grodowski noch drei Ex-Preußen im Aufgebot wieder.

Die Bilanz
gegen Verl

Akono kommt auf stattliche sieben Treffer in 21 Drittliga-Partien, Grodowski hat nach langer Verletzungspause nun sechs Begegnungen (ein Tor) absolviert. Capretti-Nachfolger Michel Kniat verlor die letzten drei Partien nicht mehr, rutschte aber zuletzt wieder auf Platz 17, einen Abstiegsrang ab. Hildmann betont: „Wir haben einiges von Verl gesehen, das ist eine spielerisch gute Mannschaft.“

So könnten die Preußen spielen: Schulze Niehues – Schauerte, Ziegele, Hoffmeier, Borgmann – Kok – Remberg, Ghindovean – Langlitz, Wegkamp, Deters.

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