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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

111:71 beim ETV Hamburg – die WWU Baskets siegen klar beim Schlusslicht

Münster

Auch das zweite von drei Auswärtsspielen zum Abschluss der Hauptrunde haben die WWU Baskets Münster gewonnen – und das völlig ungefährdet mit 111:71 beim Schlusslicht ETV Hamburg. Alle mit an die Elbe gereisten Spieler punkteten, am treffsichersten waren Cosmo Grühn (22 Zähler) und Ryan Richmond (20). Und Rijad Avdic hatte gleich in zwei statistischen Kategorien eine zweistellige Ausbeute.

Von Henner Henning

Der Mann für den 100. Punkt: Kapitän Thomas Reuter traf von der Freiwurflinie zum 100:58, als die WWU Baskets in Hamburg schon lange für klare Verhältnisse gesorgt hatten. Foto: Jürgen Peperhowe

Die WWU Baskets Münster haben die ihnen zugeteilte Favoritenrolle am Samstagabend mit aller Seriosität ausgefüllt. Der Spitzenreiter und Nordmeister der 2. Bundesliga Pro B gewann ungefährdet mit 111:71 (64:30) beim abgeschlagenen, bisher nur zweimal siegreichen Schlusslicht ETV Hamburg und ließ dabei nie Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Sporthalle Wandsbek verlassen würde. „Wir können mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden sein“, sagte Coach Björn Harmsen, ohne dabei den Erfolg zu hoch bewerten zu wollen. Immerhin: Mit dem 20. Saisonsieg sind die Baskets nun auch das beste Team beider Pro-B-Staffeln.

Helge Wezorke eröffnete mit den ersten fünf Punkten die Partie und gab damit gleich einmal die Richtung vor. Rijad Avdic, am Ende der einseitigen 40 Minuten dank 19 Zählern und zehn Rebounds mit einem Double-Double, erhöhte mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 12:6. Erst jetzt trat Hamburgs Liga-Topscorer Mubarak Salami erstmals in Erscheinung. Nach Fouls traf er sieben von acht Versuchen von der Linie und hielt den ETV bis zum 14:17 einigermaßen in Schlagdistanz (6.). „Wir haben ihm am Anfang zu viele Freiwürfe gegeben, haben es dann später aber deutlich besser gemacht“, merkte Harmsen an.

Grühn und Pahnke per Dreier

Salamis erste Punkte waren das Signal an die Gäste, wieder mehr auf das Gaspedal zu drücken. Cosmo Grühn und Oliver Pahnke streuten zwei Dreier ein, dazwischen hatte Kai Hänig getroffen. Der 8:0-Lauf gab noch mehr Ruhe, bis zur Viertelpause bauten die Baskets ihr Polster auf 34:20 aus.

Schon die zweiten zehn Minuten brachten die Entscheidung in diesem ungleichen Duell. Zwar kassierte Münster nach einem Dreier von Thomas Reuter eine 0:5-Serie – doch damit hatten die Hamburger bereits die Hälfte ihrer Zähler in Viertel zwei erzielt. Münster machte es defensiv gut, legte die nötige wie geforderte Intensität an den Tag und zog unaufhaltsam davon. Besonders Avdic hatte nun eine Menge Spaß, traf per Dunking, wie immer beständig von der Freiwurflinie sowie aus der Ferne.

Reuter erzielt 100. Punkt

Das Ding war zur Pause entschieden, die Baskets hatten die Vorgabe des Trainers, die Partie „nicht zur Qual werden zu lassen“, beherzt umgesetzt. Nein, dieses Spiel diente nicht als Härtetest für die am 2. April beginnenden Playoffs, dafür waren die Hanseaten unter dem Strich zu schwach. Nach 27 Minuten hieß es nach zwei Zählern von Stefan Weß 83:54, und langsam, aber sicher kam die Frage auf, wer den 100. Punkt erzielen würde. Reuter verweigerte von der Freiwurflinie zunächst beim 99:58 noch, sechs Sekunden später aber verwandelte der Kapitän von eben dieser und machte es dreistellig. „Wir konnten offensiv ein paar Dinge probieren“, sagte Harmsen, der allen seinen Schützlingen eine zweistellige Minutenzahl zum „Rhythmusfinden“ gab.

Punkte: Grühn (22/3 Dreier), Richmond (20/1), Avdic (19/2), Reuter (10/1), Wezorke, Pahnke (je 9/1), Weß (8), Günther (6), Hänig (5), Onwuegbuzie (3/1)

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