1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Basketball
  6. >
  7. 93:58 in Hanau: Die WWU Baskets ziehen souverän ins Viertelfinale ein

  8. >

Basketball: 2. Bundesliga Pro B

93:58 in Hanau: Die WWU Baskets ziehen souverän ins Viertelfinale ein

Münster

Die WWU Baskets Münster stehen im Playoff-Viertelfinale. Auch das zweite Duell mit den White Wings Hanau entschied das Team von Trainer Björn Harmsen für sich und beendete damit die Best-of-three-Serie vorzeitig – und das auf eine ganz souveräne Art und Weise.

Von Henner Henning

Durchgesetzt: Cosmo Grühn und die WWU Baskets sorgten mit dem zweiten Sieg im Playoff-Achtelfinale für das Saison-Aus der White Wings Hanau um Matthias Fichtner (l.), Niklas Krause und Philipp Walz (r.) und stehen selbst im Viertelfinale. Foto: Jürgen Peperhowe

Das war ja mal eine klare Kiste. Mit 93:58 (44:32) haben die WWU Baskets Münster das zweite Playoff-Achtelfinale bei den White Wings Hanau gewonnen und damit vorzeitig die Runde der letzten acht erreicht. Dabei überzeugte der Nordmeister gegen den Süd-Achten nach drei etwas holprigen Anfangsminuten auf ganzer Linie, ließ dem Herausforderer aus Hessen nicht ansatzweise eine Chance. „Wir haben die Sachen, die wir uns vorgenommen haben, sehr gut umgesetzt“, sagte Trainer Björn Harmsen zufrieden. Auf den Viertelfinal-Gegner muss seine Mannschaft noch warten, da die EN Baskets Schwelm die Serie gegen die Orange Academy Ulm durch das 74:61 ausglichen.

Mit 2:5 lag Münster zunächst zurück, bei fünf Versuchen hatte einzig Ryan Richmond getroffen. Doch als der Kanadier nach 3:58 Minuten einen Fastbreak abschloss und damit auf 6:5 stellte, konnte keiner ahnen, dass Hanau fortan nicht mehr in Führung gehen sollte. Münster agierte entschlossen, setzte mit dem 15:0-Lauf ein erstes ganz dickes Zeichen. Das „Wir wollen mehr“ der Hanauer, die zu gerne eine dritte Partie am Ostersamstag erzwungen hätten, akzeptierten die Baskets nicht. Mit einem Dreier des wiedergenesenen Rijad Avdic und einem Korberfolg von Cosmo Grühn zum 25:9 endeten die ersten zehn Minuten.

Grühn zweimal aus der Distanz

Münster war in der Spur, hatte alles unter Kontrolle und hatte auch gegen die nun mit einer Zone agierenden Hanauer die richtigen Lösungsansätze. Grühn traf direkt zweimal aus der Distanz, die Baskets waren früh weit, weit enteilt (31:11, 11.). Da durfte sich die Harmsen-Truppe auch mal eine etwas schwächere Sequenz erlauben, die Hanau gleich mit einer 9:0-Serie bestrafte. Doch aufkommende Hoffnung aufseiten der White Wings erstickte Münster sofort. Richmond mit einem Dreier, Oliver Pahnke nach einem Fastbreak und dann Richmond mit einem Drei-Punkt-Spiel klärten aufkommende Fragen umgehend.

Nein, der Gast vom Berg Fidel hatte einfach keine Lust auf einen Samstagsabend-Krimi, zog sein Ding durch. Auch in Halbzeit zwei, in der die Baskets das Zwölf-Punkte-Polster mal flugs bis zur 25. Minute verdoppelten (61:37). Spätestens jetzt war jedem in der Main-Kinzig-Halle klar, dass es hier nur einen Sieger geben konnte – erst recht, als Stefan Weß und Andrew Onwuegbuzie in den ersten 44 Sekunden des Schlussviertels per Dreier auf 74:45 erhöhten.

Schwelm oder Ulm als Gegner

Die Luft war raus aus der Partie. Man spürte, dass die Hanauer nach aufreibenden Wochen mit dem geglückten Endspurt in die Playoffs viel Energie gelassen hatten, Münster hatte den Gastgeber müde und mürbe gespielt. „Da hatten wir dann unser Ziel erreicht, als wir den Widerstand gebrochen hatten“, sagte Harmsen, dessen Schützlinge die Sache seriös bis zur letzten Sekunde durchzogen und so letztlich mit 35 Zählern Vorsprung gewannen. Das Achtelfinale ist erfolgreich abgehakt, die Baskets sind bereit für die neue Aufgabe – egal, ob am 23. April der Gegner aus Ulm oder Schwelm kommt.

Punkte: Grühn (21/5 Dreier), Richmond (21/1), Weß (18/4), Günther (11), Onwuegbuzie (6/2), Avdic (6/1), Wezorke (6), Hänig, Pahnke (je 2)

Startseite
ANZEIGE