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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Alles dabei – nur das Happy End fehlt den WWU Baskets

Münster

Dreimal haben die WWU Baskets Münster in dieser Saison schon gegen die VfL SparkassenStars Bochum gespielt. Alle drei Partien gingen verloren. Der Tenor ist vor dem alles entscheidenden Halbfinale aber einhellig: Jetzt geht es bei null wieder los.

Henner Henning

Zwölf Punkte, acht Rebounds und vier Assists von Marck Coffin reichten nicht, um Bochum um Foto: Jürgen Peperhowe

Mit gewohnt ruhiger, fast bedächtiger Stimme sagte Marck Coffin, was wohl alle in der Rundsporthalle Anwesenden sowie die am Livestream Mitfiebernden dachten. „So ein Spiel sieht man als Zuschauer doch gerne. Da war alles dabei“, sagte der Point Guard der WWU Baskets Münster. Recht hatte er, die 40 hochklassigen Minuten boten das, was man sich von Playoff-Basketball wünscht: packende Zweikämpfe auf allen Positionen, spektakuläre Aktionen, hitzige Duelle und eine Dramaturgie mit dem siegbringenden Wurf in der Schlusssekunde, die kaum besser hätte sein können.

Das einzig Dumme an diesem Abend war, dass der Sieger VfL SparkassenStars Bochum und eben nicht Münster hieß. „Das ist schon hart, wenn man zum dritten Mal gegen ein Team verliert“, gestand Coffin nach der ersten Niederlage in den Playoffs, die allerdings keine gravierenden Folgen hat. Im Halbfinale am Freitag und Sonntag geht es in Hin- und Rückspiel. Was in der Hauptrunde oder jetzt zum Abschluss der zweiten Playoff-Phase war, spielt keine Rolle. „Dass wir dreimal gegen Bochum verloren haben, zählt ab sofort nicht mehr. Ich sehe nicht, dass der Gegner einen Vorteil hat, weil er Spiel Nummer zwei zu Hause austragen darf. Die nächsten beiden Duelle sind bis zu letzten Minute total offen“, sagte Kapitän Jan König.

Damit gab er das Stimmungsbild wieder, der einhellige Tenor lautete: „Wir sind nah dran“ oder „Jetzt erst recht“. Der Aufstiegstraum lebt weiter bei den Baskets, die sich nach der ersten Enttäuschung schüttelten. „Den Frust werden wir in Energie umwandeln“, so Stefan Weß, der im dritten Viertel mit zwei Dreiern die Aufholjagd eingeleitet hatte. Dass es am Ende nicht reichte, ist abgehakt: „Freitag zählt es, dann geht es von vorne los“, so Forward Cosmo Grühn. Die Chance zur Revanche kommt prompt – und sie kann süß werden. Heiß, so viel ist nach diesem Samstag sicher, wird sie ganz bestimmt.

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