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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets beenden starke Hauptrunde und treffen im Achtelfinale auf Hanau

Münster

21 von 22 möglichen Erfolgen fuhren die WWU Baskets in der Hauptrunde ein. Eine beeindruckende Bilanz, die am Samstagabend mit einem Erfolg bei Lok Bernau abgeschlossen wurde. Ab jetzt aber zählt für den Meister der Nordstaffel nur eins: Das Playoff-Achtelfinale gegen die White Wings Hanau.

Von Henner Henning

Jasper Günther (r.) und die WWU Baskets stemmten sich erfolgreich gegen Tjark Lademacher und seine Lok-Teamkollegen Foto: Ricardo Steinicke

Die Hauptrunde in der 2. Bundesliga Pro B ist für die WWU Baskets Münster seit Samstagabend Geschichte, mit dem 74:66 (30:22) bei Lok Bernau ist der erste Teil der Saison abgeschlossen. 21 von 22 möglichen Erfolgen fuhr der Meister der Nordstaffel ein – eine beeindruckende Bilanz, die aber ab jetzt nur noch statistischen Wert hat.

Ab jetzt zählt einzig Teil zwei, der mit dem Playoff-Achtelfinale am Samstag gegen die White Wings Hanau beginnt. „Obwohl wir sehr stolz auf unsere Hauptrunde sind, wissen wir, dass die Playoffs etwas ganz anderes sind. Wir sind hungrig, wir sind motiviert und wir sind entschlossen, unser ultimatives Ziel zu erreichen“, fasste Ryan Richmond nach dem Sieg in Brandenburg die Stimmungslage der Baskets zusammen.

Zerfahrenes erstes Viertel

Dass die Mannschaft von Coach Björn Harmsen gerüstet ist, hat die Hauptrunde bewiesen. Einsatz, Intensität und die Qualität, auf bestimmte Dinge in einer Partie zu reagieren, passten in Bernau einmal mehr. Doch gegen den Gastgeber, der unbedingt mit einem weiteren Sieg wichtige Punkte für die Abstiegsrunde sammeln wollte, hakte es offensiv noch einen Ticken zu oft. Gerade das erste Viertel war zerfahren.

„Da mussten wir uns ein bisschen auf die Zonenverteidigung einstellen“, sagte Harmsen, der zudem die schwere Knieblessur von Loks Australier Jonathon Mines als Hemmnis für beiden Seiten ausmachte. Nach einem Duell mit Jasper Günther hatte sich Mines verletzt (3.), seine Schmerzensschreie hallten durch die Erich-Wünsch-Halle, gingen durch Mark und Bein. „Das hat das Spiel in der Phase schon beeinträchtigt“, sagte Harmsen, der seinen Schützling anschließend in Halbzeit eins nicht mehr auf das Feld beorderte. „Ich wollte Jasper ein bisschen aus dem Zuschauer-Feuer nehmen, außerdem hatte er da bereits zwei Fouls.“

Auch ohne den Spielmacher fand Münster zunehmend die richtigen Mittel gegen Bernaus Defensive, traf zudem aus der Distanz. Und da die eigene Verteidigung (Harmsen: „Die war in der ersten Halbzeit sehr gut.“) stand, hielten die Baskets den Gegner in den ersten 20 Minuten bei nur 22 Punkten.

Wichtige Erfahrungsmomente für die Baskets

Acht Zähler betrug der Vorsprung zur Pause, der Gast um Topscorer Richmond (18), den vier Dreier versenkenden Weß (16) und Rijad Avdic (Double-Double mit 13 Punkten und 10 Rebounds) spielte es „recht souverän“ (Harmsen) herunter. Bis zur Schlussminute (69:57, 39.), in der Bernau noch einmal alles riskierte. „Da haben wir uns drei unnötige Ballverluste geleistet, das war ein bisschen wie in Iserlohn“, sagte Harmsen. Doch von der Freiwurflinie bewahrten Avdic, Weß und Richmond kühlen Kopf, brachten den Sieg heim. Erfahrungsmomente, die wichtig werden können.

Zwei Tage frei gab es für die Baskets, ab Dienstag zählt dann nur eins: das Playoff-Achtelfinale. Die White Wings werden das erste Hindernis auf dem Weg in die Zweitklassigkeit sein, alles beginnt wieder bei null. Am Samstag in der Halle Berg Fidel.

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