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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Baskets sind noch nicht reif fürs Saisonende

Münster

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum: Die WWU Baskets wollen am Freitag in Ulm mächtig für Furore sorgen und die Viertelfinalserie mit einem Auswärtssieg zurück nach Münster holen. Mit frischen Kräften und viel Wut geht es am Donnerstag los.

Von Ansgar Griebel

Die WWU Baskets wollen sich in der aktuellen Runde unbedingt noch einmal der weißen Wand am Berg Fidel präsentieren. Dazu bedarf es eines Sieges in Ulm. Foto: Jürgen Peperhowe

Björn Harmsen hat emotional alles an Bord: Wut, Frust, Gelassenheit. „Das ist normal, jeder geht mit so einer Niederlage anders um“, sagt der Trainer der WWU Baskets drei Tage nach der überraschenden 55:70-Schlappe im ersten Playoff-Viertelfinale gegen die Orange Academy Ulm. „Das ist auch gut so – und wer wütend ist, darf seine Wut auch gerne mit in das Spiel am Freitag nehmen.“

Und damit die Emotionen nicht vorzeitig verpuffen, hatte der Trainer nach dem freien Sonntag am Montag und Dienstag unter anderem Videoeinheiten angesetzt. Thema: aus Fehlern lernen. „Es war ja keiner mit seiner Leistung Spiel zufrieden – unabhängig vom Ergebnis. Alle wollen das besser machen.“ Tabu ist in der Aufarbeitung einzig der ausgestreckte Zeigefinger. „Aber das macht bei uns auch niemand. Keiner zeigt auf den anderen, jeder schaut auf sich selbst. Das ist auch etwas, was eine Folge unserer langen Siegesserie ist. Das funktioniert nur als Mannschaft.“

Verletzte Spieler kehren zurück

Und die legt zwei Tage vor dem Rückspiel am Freitag (18 Uhr) qualitativ und quantitativ weiter zu. „Adam Touray hatte am Samstag seinen ersten Einsatz nach der Verletzung und findet immer mehr in seinen Rhythmus, Thomas Reuter trainiert wieder voll mit und auch Kai Hänig ist wieder im Training.“

Alle drei sitzen natürlich am Donnerstagmorgen um 10 Uhr mit im Bus gen Ulm. Gegen 18 Uhr wollen die Baskets ins Hotel einchecken, dann geht es zu einer lockeren Bewegungseinheit in die beeindruckende Trainingshalle des Orange-Campus. „In die Spielhalle können wir dann am Freitagvormittag von 11 bis 12“, so der Plan – der dann am Abend mit dem Spielausgleich enden soll, um den Gegner zur Entscheidung am Sonntag noch einmal nach Münster zu bitten.

Anschließend geht es ausnahmsweise nich direkt in den Bus, sondern ein zweites Mal ins Hotel „Wir übernachten in jedem Fall nach dem Spiel noch in Ulm, um am Sonntag dann ohne Schlafentzug ausgeruht antreten zu können“, so Harmsen. Die Qualität der Nachtruhe hängt dabei allerdings entscheidend vom Ergebnis am Freitag ab.

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