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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Das erste Playoff-Zwischenzeugnis der WWU Baskets fällt gut aus

Münster

Achtelfinale – abgehakt. Die WWU Baskets Münster sind eines von drei Mannschaften, die bereits in der Runde der letzten acht stehen. Gegen wen es nun im Viertelfinale geht, steht noch nicht fest, Stefan Weß aber hätte da schon einen Favoriten.

Von Henner Henning

Stefan Weß (l.), Ryan Richmond (v.) und Helge Wezorke hindern Hanaus Victor Demetrio am Korberfolg. Nach dem Viertelfinal-Einzug fällt das Zwischenzeugnis der Baskets gut aus. Foto: Imago/Patrick Schreiber

Die WWU Baskets Münster als Nordmeister, die Dresden Titans als das Pendant aus der Südstaffel wie die BSW Sixers als Nord-Sechster haben die Gewissheit, auch im Playoff-Viertelfinale dabeizusein. Zehn weitere Mannschaften der 2. Bundesliga Pro B müssen oder dürfen noch nachsitzen und so auf eine Verlängerung der Saison hoffen. Während anderswo – etwa bei den potenziellen Baskets-Gegnern Ulm und Schwelm – gebangt und gezittert wird, genießen die Münsteraner nun die gewonnene Zeit.

„Drei Tage frei“, so lautete die Ansage von Coach Björn Harmsen am Samstagabend, nachdem seine Schützlinge durch das 93:58 bei den White Wings Hanau letztlich ohne Probleme in die Runde der letzten acht eingezogen waren. Durchatmen, regenerieren – und analysieren. Das erste Zwischenzeugnis fällt gut aus, nach dem etwas holprigen, leicht nervösen Start in die Playoffs zeigte der Aufstiegskandidat seine Qualität. Zu der gehört es eben auch, sich schnell auf neue Umstände einstellen zu können und taktische Veränderungen ins eigene Spiel zu implementieren. „Ich denke, wir haben unseren Spielplan gut umgesetzt. Wir haben uns intensiv mit dem Videostudium über Hanau befasst und die notwendigen Anpassungen im Training vorgenommen“, sagte Ryan Richmond über das einseitige Wiedersehen mit den White Wings.

Gute Ballbewegung

Das Team setzte Harmsens Anweisungen, etwa den Ball besser zu bewegen und in der Defensive zum Beispiel Hanaus Top-Mann Dewrell Tisdale etwas anders zu verteidigen, konsequent um. Ein Schlüssel für den klaren Sieg, der den Baskets ein spiel- und trainingsfreies Oster-Wochenende beschert. „Nach den drei freien Tagen trainieren wir drei Tage richtig hart, machen dann noch einmal frei“, so Harmsen,

Am Samstagabend wird er aber sicher einmal in den Live-Ticker der Liga schauen. Dann entscheidet sich, ob die Orange Academy Ulm oder die EN Baskets Schwelm der nächste Kontrahent werden. Geht es nach Stefan Weß, der im Achtelfinale erst mit 16 und dann mit 18 Punkten eine starke Form zeigte, darf es ruhig der Konkurrent aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sein. „Ich würde schon gerne die Derbys gegen Schwelm haben. Erst mal wegen der Fahrt, damit wir nicht so eine weite Auswärtsreise haben. Und auch damit unsere Fans mitkommen können.“

- Für das Viertelfinale, das am 23. April (19 Uhr) stattfindet, beginnt am Donnerstag ab 19 Uhr der Vorverkauf (ausschließlich online).

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