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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Kai Hänig hängt ein sechstes Jahr bei den WWU Baskets dran

Münster

Im Sommer 2016 war Kai Hänig vom Pro-B-Team Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB nach Münster gekommen, absolvierte seitdem 135 Pflichtspiele für die WWU Baskets Münster. Und es werden noch einige dazukommen, denn der Center verlängerte seinen Vertrag noch einmal um ein Jahr. Leicht ist ihm die Entscheidung aber nicht gefallen.

Von Henner Henning

Kai Hänig hat seinen Vertrag verlängert und geht damit in sein sechstes Baskets-Jahr. Foto: Jürgen Peperhowe

Kai Hänig bleibt den WWU Baskets Münster treu. Der Center, mittlerweile 33 Jahre alt, geht beim Pro-B-Ligisten in seine sechste Saison – sehr zur Freude von Manager Helge Stuckenholz. „Seine Präsenz auf dem Feld ist über jeden Zweifel erhaben. Seine Erfahrung wird uns, wenn die wichtigen Schlachten geschlagen werden, sehr helfen“, so Stuckenholz.

Die Entscheidung, noch ein Jahr dranzuhängen, ist Hänig aber nicht leicht gefallen. Da ist auf der einen Seite die Doppelbelastung mit seinem Job als Vollzeit-Projektmanager bei einem IT-Dienstleister, auf der andere Seite haben ihm der Abgang von Trainer Philipp Kappenstein sowie die Rückzüge von Jan und Andrej König zugesetzt. „Das ist für mich echt tough. Ich habe mit Jan und Andrej fünf Jahre zusammengespielt, wir haben uns echt super verstanden auf und abseits des Feldes und viel erlebt. Als dann noch die Nachricht dazukam, dass auch Philipp aufhört, brauchte ich erst mal ein paar Tage, um mir klar zu werden, ob ich weiterspielen will“, sagt Hänig, der mit seiner Freundin ­Juliet Lohuis – die niederländische Volleyballerin in Diensten des Allianz MTV Stuttgart spielte früher beim USC Münster – einen Kurzurlaub auf Mykonos einlegte – um dann eine weitere Saison mit Trainer Björn Harmsen in Angriff zu nehmen und den Umbruch mitzugestalten.

Hänig: „Weggang von Philipp Kappenstein schade“

„Klar, der Weggang von Philipp ist echt schade. Aber von Björn erhoffe ich mir frischen Wind im Team. Es wird spannend, nach fünf Jahren mal wieder ein komplett neues Playbook zu laufen. Ich bin da sehr optimistisch, dass ich noch einiges von ihm lernen kann“, erklärt Hänig und schiebt noch mal eben eine kleine Kampfansage hinterher. „Ich bleibe auch deshalb gerne, weil das Team in der vergangenen Saison mal wieder richtig geil war, die Jungs und der Verein echt toll sind, und wir mit dem Pro-A-Aufstieg noch nicht fertig sind.“

Für das große Ziel sieht sich der 2,03 Meter große Center, der aktuell mit Adam Touray das Duo unter dem Korb bilden soll, gut gerüstet. Zuletzt spielte er auf der 3 x 3-Basketball-Tour in Düsseldorf und Hamburg, arbeitete dazu parallel täglich im physischen Bereich. „Um gut vorbereitet und verletzungsfrei durch die Saison zu kommen“, sagt Hänig. Denn in der will es der Hüne noch einmal so richtig krachen lassen.

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