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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets erwartet in Düsseldorf ein heißer Tanz im dichten Gedränge

Münster

Wieder mal eine Gelegenheit für die WWU Baskets Münster, ihre dürftige Auswärtsbilanz zu polieren. Bei den ART Giants Düsseldorf sind sie allerdings nicht der Favorit, denn auch die Hausherren sind gut in Schuss im Rennen um eine gute Ausgangslage für die Playoffs.

Henner Henning

Ob in der Luft oder auf dem Boden, um jeden Ball kämpfen die Baskets, hier Stefan Weß (v.), am Samstag in Düsseldorf um den Ball – und um wichtige Punkte. Foto: Jürgen Peperhowe

Das Gedränge um die besten Plätze ist schon lange im vollen Gang und wird in der Schlussphase der Hauptrunde noch einmal intensiver. Das Top-Trio aus Spitzenreiter Bochum (22 Zähler), Verfolger Itzehoe – die beiden Teams treffen nun aufeinander – und den drittplatzierten WWU Baskets Münster trennen nur zwei Punkte, ebenso viele sind es zwischen Rang vier (16) und neun. „Es geht auf die Playoffs zu. Das merkt man, es wird alles viel physischer“, sagt Münsters Coach Philipp Kappenstein. Bedeutet: Im Auswärtsspiel am Samstag (19 Uhr) bei den ART Giants Düsseldorf, ihres Zeichens als Fünfter mittendrin im Gedrängel und noch mit Kontakt nach oben, steht seinen Schützlingen eine knackige Aufgabe bevor.

Hinspiel lief deutlich

Das Hinspiel am Berg Fidel war eine klare Angelegenheit, mit 99:62 fügte Münster den Rheinländern die herbste Saisonniederlage bei. Ein Ergebnis, das beim Wiedersehen in der unangenehm zu spielenden Comenius-Halle nur bedingt Aussagekraft hat. Zum einen weisen die Baskets in fremden Hallen eine ausbaufähige Bilanz (zwei Siege aus sieben Partien) auf. Zum anderen gehören die Giants zu den heimstärkeren Gastgebern der 2. Bundesliga Pro, fügten etwa Bochum eine Niederlagen zu. „Das wird ein heißes Ding. Düsseldorf ist ein gutes Team mit absoluten Top-Spielern in den Reihen“, so Kappenstein. Wen er meint, ist klar. Dennis Maven (19,2 Punkte im Schnitt), Shawn Gully (18) oder Andrius Mikutis (15,3) gehören zu den besten Scorern der dritthöchsten Klasse. Dazu kommen „starke Rollenspieler“ wie Quadre Lollis, Mark Gebhardt oder Lennart Boner, der sich 8,2 Abpraller pro Partie schnappt und damit hilft, dass sein Team das Liga-Ranking in Sachen Offensivrebounds anführt. „Die Düsseldorfer spielen sehr physisch. Es wird wichtig sein, ihnen wenig zweite Chancen zu geben“, verlangt Kappenstein von seinen Schützlingen ein aufmerksames Box-out-Verhalten unter dem eigenen Korb.

Gutes Vorzeichen

Bei allen obligatorischen Warnungen vor dem Gegner stellt der 41-Jährige aber auch die Stärken seines Teams heraus, ist „guter Dinge“, dass es mit dem dritten Auswärtssieg klappt. Nicht nur wegen des Hinspiel-Erlebnisses und der beiden letzten Siegen gegen Wedel und Bernau. „Wir haben die nötigen Waffen, um Düsseldorf zu stoppen und sind defensiv stabiler geworden. Dazu merkt man im Training, dass wir wieder komplett sind. Das ist sehr positiv.“ Und ein gutes Vorzeichen, um im Rennen um die besten Plätze erfolgreich die Ellenbogen auszufahren.

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